Theater Vorpommern – 111 m² Tanz

Theater Greifswald
Theater Greifswald

Als eine Rückschau mit Ausblick bezeichnet das Theater Vorpommern das neue Balletprogramm, mit dem sie nicht nur einen Ausblick auf zukünftige Produktionen des BallettVorpommern geben möchte, sondern auch einen Rückblick auf die Arbeiten von Ralf Dörnen, der 1997 zum Ballettdirektor und Chefchoreograph des BallettVorpommern berufen wurde. Und dieser Rückblick wird dabei recht vielfältig ausfallen, denn in den fünfzehn Jahres sollen nach Angaben des Theaters über fünfzig verschiedene Ballette entstanden sein. Schon allein die Auswahl der Musik, zu der an bei der Vorstellung die Tänzerinnen und Tänzer des BallettVorpommern tanzen werden, welche von Prokofjew über Led Zeppelin bis hin zu Robbie Williams reicht, lässt eine hohe Bandbreite an verschiedensten Choreografien erkennen, welche man bei dieser Aufführung zu sehen bekommen wird. Mit seiner Berufung zum Ballettdirektor sollte Ralf Dörnen die Entwicklung der neuen Ballett-Compagnie der im Jahre 1994 zum Theater Vorpommern fusionierten Theater der Hansestädte Greifswald und Stralsund prägen, und zusammen mit seiner rechten Hand Sabrina Sadowska und den jeweiligen Mitgliedern des Ensembles einen Ruf erarbeiten, der auch außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern einen guten Klang hat.

Anzeige

Mit 111 m² Tanz wählte Ralf Dörnen einen Titel, der auf die Größe des Ballettsaals hinweisen soll, in dem all diese Choreografien entstanden sind. Über die Aussage, welche Rückblicke es genauer geben wird, hüllt sich das Theater Vorpommern in seiner Ankündigung zumindest etwas in Schweigen, lässt aber einige Anhaltspunkte zu, die zumindest einige beliebte Ballette als infrage kommend erscheinen lassen. Mit Cinderella schuf Ralf Dörnen sein erstes abendfüllendes Ballet, aber auch im Ballet Romeo und Julia aus dem Jahre 2008 wird nach der Musik von Sergej Prokofjev getanzt. Auch die Balette Fascinating Rhythm und Engel könnten zu den ausgewählten Stücken gehören. Zu all den Stücken aus der Vergangenheit wird sich mit Rhapsody in Blue ein Ballett gesellen, welches es in einer neuen choreographischen Neufassung geben wird. Würde es das aktuelle Märchenballett Die Schöne und das Biest nicht geben, in dem man das gesamte Ensemble des BallettVorpommern sehen kann, wäre 111 m² Tanz mal wieder eine Gelegenheit dieses zu können. Der Rückblick auf vergangene Arbeiten dürfte nicht nur ältere Theaterbesucher in Erinnerungen schwelgen lassen, sondern auch denjenigen Leuten einen Blick in vergangene Zeiten ermöglichen, die bei der Premiere von Cinderella noch nicht dabei sein konnten.

Wer schon vor der Premiere von 111 m² Tanz einen Blick riskieren möchte, hat am 10. Januar um 19:00 Uhr die Möglichkeit bei einer öffentlichen Probe im Theater Greifswald zuzuschauen. Diese Proben, bei denen man die Tänzerinnen und Tänzer hautnah bei der Ausarbeitung der Choreografien erleben kann, bieten Außenstehenden einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt am Theater, von denen man als Zuschauer während der Vorstellungen nichts mitbekommt. Etwas mehr Hintergrundinformationen über die Entstehung der Stücke und ihrer Umsetzung bekommt man bei den Matineen, die am 13. Januar in Greifswald und am 20. Januar in Stralsund jeweils um 11:00 Uhr veranstaltet werden. War mit Die Schöne und das Biest die letzte Premiere des Balletts in Stralsund, wird mit 111 m² Tanz das Greifswalder Publikum wieder an der Reihe sein, die erste Aufführung am Theater Vorpommern erleben zu können.

Anzeige

Premieren

Anzeige

19. Januar 2013 Theater Greifswald
26. Januar 2013 Theater Stralsund
5. Mai 2013 Theater Putbus
jeweils 19:30 Uhr