Greifswald gibt bis 2015 fast 30 Millionen Euro für kommunale Baumaßnahmen aus

Bauarbeiten am Wall
Bauarbeiten am Wall

29.709 Millionen Euro kosten die Baumaßnahmen insgesamt, welche die Universitäts- und Hansestadt Greifswald in der Innenstadt und Fleischervorstadt bis Ende 2015 geplant hat. Dank zahlreicher Fördermittel beträgt der Eigenanteil den die Gemeinde zu tragen hat lediglich 10.037 Millionen Euro, die übrigen 19.672 Millionen Euro stammen unter anderem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung oder dem EU-Programm INTERREG IV. Die ersten Bauarbeiten für die Umgestaltung von Müntergrund und Goethegrund haben am Montag begonnen, bis spätestens Ende Oktober sollen diese Bereiche der Wallanlagen, die einen der Schwerpunkte der Planungen ausmachen, fertiggestellt sein. Bis dahin werden zahlreiche Bäume gefällt, die entweder nicht als denkmalgerechte Anpflanzungen gelten, da sie die Stabilität des Walles gefährden, oder von Krankheiten befallen sind. Aber auch zahlreiche Büsche die am Hang wachsen werden bei dieser Gelegenheit entfernt. Weiterhin soll es Neuanpflanzungen von Baumsorten wie Bergahorn, Eibe, Rotahorn, Rosskastanie, Schnurbaum und Weißbuche geben, mit denen Julius Münter den heutzutage nach ihm benannten Abschnitt bepflanzte.

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Am offensichtlichten werden die baulichen Veränderungen beim Schießwall ausfallen. Hier wird der Parkplatz vor der Mensa in Richtung Norden verlagert, damit eine dreireihige Lindenallee realisiert werden kann, die hier ursprünglich einmal vorzufinden war. Als Ausgleich soll ein Parkplatz mit fünfundfünfzig Stellplätzen auf dem Abschnitt zwischen Hansering und Friedrich-Loeffler-Straße errichtet werden. Schon bei der derzeitigen Gestaltung des Weges zwischen Mühlenstraße und der Europakreuzung kann man den Standort des einstigen Mühlentores durch die farbige Gestaltung des Straßenpflasters erkennen. Auch bei der längst überfälligen Sanierung des Weges soll dieses Detail erhalten bleiben, nur dass diese mit Hilfe eines Bronzebandes sichtbar gemacht werden. Bei der übrigen Plasterung orientiert sich die Neugestaltung an der Pflasterung des Schuhagen, die beidseitig des Weges Orientierungsstreifen aufzuweisen hat, welche Sehbehinderte bei der Orientierung helfen. Auch die Lange Straße im Bereich des Westend soll neu gestaltet werden. Wie auch das Mühlentor wird das einstige Fettentor durch ein Bronzeband im Boden sichtbar gemacht.

Im Nordwesten der Altstadt befindet sich die Credner-Anlage, welche der frühere Rektor der Universität Rudolf Credner der Stadt stiftete, die nun größeren Veränderungen unterworfen wird. Da das Gelände recht feucht ist, im Mittelalter befand sich hier übrigens mal ein See, soll das gesamte Areal des Parks aufgeschüttet und neugestaltet werden. So sollen zukünftig mehr Parkbänke, mehrere Spielplätze, unter anderem ein Basketballfeld und ein Bolzplatz, für eine größere Attraktivität der Parkanlage sorgen. Auch die Allee, die von der Credner-Anlage bis zur Steinbeckerstraße führt, soll wieder in ihrer ursprünglichen Form gestaltet werden. Auch der Museumshafen wird von den Umbaumaßnahmen betroffen sein. Neben der Erneuerung der Uferbefestigung auf der nördlichen Seite werden die dahinterliegenden Flächen bis zur Salinenstraße zwischen der Steinbeckerbrücke und dem Veranstaltungsplatz befestigt und neu gestaltet. Am der südlichen Üferbereich wird das Gelände vor Fangenturm neu gepflastert. Hier sollen auch die übrigen Figuren des Fischerbrunnens ihren Platz finden.

Nachdem der Zentrale Omnibusbahnhof neu errichtet wurde, gehört nun auch der Platz vor dem Bahnhof zu den in Angriff Projekten. Dieser wird nicht nur neu barrierefrei gepflastert, sondern auch mit hundert Metalbügeln versehen, an die bis zu zweihundert Fahrräder angeschlossen werden können. In der Fleischervorstadt wird neben dem letzten unsanierten Abschnitt der Wiesenstraße die Gützkower Straße Stück für Stück saniert und mit einer Regenentwässerung versehen. Bis zum Herbst 2015 soll die komplette Straße fertiggestellt sein. Den größten Brocken bildet aber der Abriss und Neubau der Käthe-Kollwitz-Grundschule, für den mehr als 10.124 Millionen Euro eingeplant sind. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll seit der Wende noch nie so viele Gelder innerhalb kürzester Zeit in öffentliche Bauprojekte geflossen sein. So bleibt nur zu hoffen, dass sich die tatsächlichen Kosten im Rahmen der Planungen befinden werden, denn für solch drastische Kostensteigerungen wie beim technischen Rathaus hat die Stadt dank Kreisgebietsreform nicht mehr die notwendigen Gelder übrig.

geplante Termine
Müntergrund und Goethegrund : August 2013 – Oktober 2014
Wiesenstraße : August 2013 – Juni 2014
Käthe-Kollwitz-Grundschule : August 2013 – Juli 2015
Am Mühlentor : September 2013 – Ende 2014
Schießwall bis Loefflerstraße bis Hansering : Oktober 2013 – Ende 2014
Bahnhofsvorplatz : Oktober 2013 – Ende 2014
Gützkower Straße : Oktober 2013 – Herbst 2015
Credner-Anlage : Oktober 2013 – Ende 2014
Museumshafen : Herbst 2013 – Ende 2014
Schießwall bis Mensa bis Loefflerstraße : Anfang 2014 – Ende 2014
Lange Straße bis Westend : Sommer 2014 – Ende 2015
Salinenstraße : Herbst 2014 – Ende 2015

Die Bauarbeiten Am Mühlentor haben begonnen

25. September 2013Ab Mittwoch wird es ernst, denn die Bauarbeiten im Bereich zwischen Europakreuzung und Mühlenstraße haben angefangen und bieten nun ausreichend Konfliktpotenzial. Die Stadtverwaltung von Greifswald empfiehlt zwar, den Weg über die Goethestraße und Fleischerstraße, beziehungsweise über den Hansering und Friedrich-Loeffler-Straße zurückzulegen, falls man den Weg in die Stadt mit einem Fahrrad zurücklegen möchte, sorgt aber nicht dafür, dass diese Variante genutzt wird. Dafür steht am Anfang der Baustelle gut sichtbar ein Verkehrsschild, welches die Nutzung von Fahrrädern ausdrücklich erlaubt. Wenn man nicht allzu weltfremd ist, müsste man eigentlich wissen, dass dieser Abschnitt der am stärksten frequentierteste Bereich der Fußgängerzone der Innenstadt ist. Schon ohne bauliche Einschränkungen besteht zu den Hauptverkehrszeiten ein großes Gedrängel, welches sich in den nächsten Monaten massiv verstärken wird. Da die Bauarbeiten erst gegen Ende des Jahres 2014 abgeschlossen sein werden, sollte sondern solange die Einschränkungen bestehen nicht auf die freiwillige Beachtung des §1 StVO gehofft, sondern der fließende Radverkehr umgeleitet werden.

Bauarbeiten Am Mühlentor

Bauarbeiten Am Mühlentor

Die letzten Fahrräder werden vom Bahnhofsvorplatz entfernt!

31. Januar 2014 Seit der Aufforderung, dass die auf dem Bahnhofsvorplatz abgestellten Fahrräder von ihren Eigentümern entfernt werden sollen, um die Baufreiheit für die Umgestaltung des Platzes zu gewährleisten, sind mehrere Wochen vergangen. Passiert ist seitdem aber herzlich wenig. Die wenigsten von der notwendigen Räumung betroffenen Fahrräder wurden bisher von ihren Eigentümern abgeholt, obwohl die temporäre Versetzung durch das Tiefbauamt den ursprünglich geplanten Abtransport zum städtischen Bauhof unnötig machen sollte. Aufgrund dieser Tatsache hat die Stadtverwaltung die gesetzte Frist letztmalig bis zum 10. Februar verlängert und den Abtransport der dann noch auf der Baustelle befindlichen Fahrräder angekündigt. Diese werden nach Ablauf der Frist zum städtischen Bauhof gebracht, der sich in der Gützkower Landstraße 70 befindet. Von hier kann man dann das eigene Fahrrad montags bis donnerstags in der Zeit von 7:00 bis 16:00 Uhr, sowie freitags in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr abholen.
Fahrräder am Bahnhofsvorplatz

Fahrräder am Bahnhofsvorplatz

Der Parkplatz Museumshafen Süd wird geschlossen

26. Februar 2014 Vor gut zwei Wochen gab es die ersten Verlautbarungen vonseiten der Greifswalder Parkraumbewirtschaftungsgesellschaft, dass aufgrund der geplanten Bebauung des Quartier A 11 der Betrieb des derzeitig noch dort befindlichen Parkplatzes eingestellt werden soll. Das betroffene Grundstück wurde vor einigen Monaten an die WVG verkauft, die im April mit den Bauarbeiten beginnen möchte. Der zwischen Roßmühlenstraße und Hansering gelegene Parkplatz Museumshafen Süd, der von der Brüggstraße und Kuhstraße begrenzt wird, verfügte über insgesamt hundertsiebzig Stellplätze, die nach Angaben der Greifswalder Parkraumbewirtschaftungsgesellschaft hauptsächlich von Kurzzeitparkern genutzt wurde.

Diese müssen sich nun Ausweichparkplätze suchen, wobei die Tiefgarage Dompassage sowie die Parkplätze Hansering, Museumshafen Nord und Am Theater als Alternativen benannt wurden. Der beim Bahnhof gelegene Parkplatz Osnabrücker Straße, welcher auch in dieser Empfehlung gelistet ist, dürfte aber aufgrund seiner Lage westlich der Altstadt für die meisten Parkplatzsuchenden ungünstiger gelegen sein. Um die Bauarbeiten zügig beginn können, wird der Betrieb des Parkplatzes Museumshafen Süd am 24. März 2014 gegen 0:00 Uhr eingestellt und anschließend die für die Parkraumbewirtschaftung benötigte Technik abgebaut. Bis dahin sollten alle dort befindlichen Fahrzeuge von ihren Eigentümern vom Parkplatz entfernt und ab dann auf einem der vorgeschlagenen Alternativparkplätze abgestellt werden.

Historisches Grabengewölbe entdeckt

26. Februar 2014 Wer nur tief genug in der Erde gräbt, findet meistens etwas und wenn es nur einfache Steine sind. Allzu tief mussten die Bauarbeiter nicht graben, welche gerade die neuen Leitung Am Mühlentor verlegen, bevor sie auf eine Ansammlung von Steinen stießen, die sie dort nicht erwartet haben. Was da vor ihnen im Boden lag, ist nach Einschätzung des Landesamtes für Kultur- und Denkmalpflege ein historisches Grabengewölbe aus dem 18. Jahrhundert, welches eine Verrohrung des inneren Stadtgrabens darstellt. Erstaunlich ist dabei die Tatsache, dass trotz zahlreicher Baumaßnahmen das historische Grabengewölbe erst vor wenigen Tagen überhaupt entdeckt wurde. Durch den Fund des Bodendenkmals, der seitdem ausgiebig dokumentiert wird, sollen sich nach Aussagen der Stadtverwaltung die Bauarbeiten am Mühlentor etwas verzögern. Die geplante Haupttrinkwasserleitung muss zudem etwa um zwanzig Meter in Richtung Süden verlegt werden. In ein paar Tagen erinnert nichts mehr an das aus der Schwedenzeit stammende Bauwerk, was teilweise abgetragen werden muss. Der Rest der Bausubstanz wird anschließend verfüllt und verschwindet dann für lange Zeit unter den Granitplatten der neugestalteten Promenade.

Historisches Grabengewölbe in Greifswald

Historisches Grabengewölbe in Greifswald

Das Stadtgrabengewölbe bleibt erhalten

22. Oktober 2014Dank der zahlreichen Bauarbeiten entlang der einstigen Stadtbefestigung kamen zahlreiche Spuren zu Tage, an denen die Archäologen ihre Freude hatten. Während die wiederentdeckten Mauerreste des Mühlentors und das dortige Grabengewölbe eingeebnet wurden und über der Erhalt des Gewölbes des Fettentors noch nicht hundertprozentig sicher ist, steht das Schicksal des aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gewölbes des Stadtgrabens am Fangenturm fest, wie es die Stadtverwaltung am Montag verlauten ließ. Und nach dieser Aussage kann das Gewölbe für die Nachwelt erhalten bleiben. Mit einigen kleineren Änderungen an der Gestaltung des Museumshafens, die zudem kostenneutral ausfallen sollen, soll dieses bewerkstelligt werden. Hierzu wird ein ursprünglich neben der Fundstelle geplantes Gerinne oberhalb des Gewölbes verlegt, dessen Öffnung zuvor mittels einer Betonplombe verschlossen wird. Nach der Vollendung der Bauarbeiten wird die von Dr. Werner Hormann nachgebaute Lore der Kleinbahn Greifswald-Wolgast die Fundstelle markieren, welche ihren neuen Standort auf dem Gerinne und damit über dem erhalten geblieben Gewölbe erhalten soll.

Das Mühlentor ist wieder zu sehen

16. März 2014 Heutzutage erinnert nicht mehr viel an die Existenz des einstigen Mühlentores, wenn man vom Namen der Straße und der optischen Markierung der Umrisse im Straßenpflaster einmal absieht. Im Zuge der aktuellen Bauarbeiten am Mühlentor hat man nun für kurze Zeit die Möglichkeit einen Blick auf die im Boden verbliebenen Überreste des östlichen Stadttores zu werfen, welche im Zuge der Bauarbeiten freigelegt wurden, bevor sie in absehbarer Zeit wieder für viele Jahre dem Blick der Öffentlichkeit entzogen werden. Von der einstigen Stadtbefestigung, die über vier Stadttore verfügte, sind außer einigen Abschnitten der Stadtmauer und dem Fangenturm nicht mehr viele steinerne Zeugnisse erhalten geblieben. Da das Greifswalder Mühlentor übrigens schon im Jahre 1872 abgerissen wurde, sollte man als Greifswalder die Chance nutzen, einen kurzen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr.

Mühlentor Greifswald

Mühlentor Greifswald

Das Fettentor ist wieder zu sehen

08. Juli 2014 Im Gegensatz zum Mühlentor, bei dem man die Dimensionen des einstigen Stadttores gut erkennen konnte, sehen die wenigen sichtbaren Überreste des Fettentores recht bescheiden aus. Allzu lange wird man den Anblick nicht mehr genießen können, denn wie schon beim Mühlentor werden die Backsteinmauern bis zu einer gewissen Tiefe abgetragen und durch den neuen Straßenbelag, den das sogenannte Westend im Zuge der Stadtumgestaltung erhält, für die nächsten Jahrzehnte wieder aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwinden.

Fettentor Greifswald

Fettentor Greifswald

Neuer Parkplatz an der Friedrich-Loeffler-Straße

16. Juli 2014 Fast 30 Millionen Euro kosten die Baumaßnahmen mit denen die Universitäts- und Hansestadt bis Ende 2015 das Umfeld in der Innenstadt und der Fleischervorstadt verbessert. Die ersten Ergebnisse der umfangreichen Baumaßnahmen sind inzwischen nicht nur zu sehen, sondern können ab dem Nachmittag des 17. Juli auch genutzt werden. Dies betrifft den neuen Parkplatz an der Friedrich-Loeffler-Straße, der als Ausgleich für den Wegfall des Parkplatzes an der Mensa auf dem einstigen Schießwall errichtet wurde. Auf dem Gelände des Parkplatzes an der Mensa entsteht derzeitig eine dreireihige Lindenallee mit Rasenfläche und verschiedenen Sportmöglichkeiten.

Von den insgesamt sechzig neu zu pflanzenden Bäumen haben bereits die meisten ihren neuen Standort bekommen. Der neue Parkplatz an der Friedrich-Loeffler-Straße verfügt über insgesamt dreiundfünfzig Stellplätze für Autos, wovon zwei Stellplätze als Behindertenparkplätze ausgewiesen sind. Preislich ändert es sich für die Nutzer des Parkplatzes nicht, denn nach Angaben der Stadtverwaltung sollen die Tarife welche für Parkplatz an der Mensa galten, auch für den neuen Standort weitergelten. Dieses wären 1.00 Euro die pro Stunde Parkzeit fällig werden. Wer einen Parkausweis Nr. 1 vorweisen kann, darf diesen Parkplatz in der Zeit von 17:00 Uhr bis 8:00 Uhr weiterhin gebührenfrei nutzen.

Parkplatz Friedrich-Loeffler-Straße

Parkplatz Friedrich-Loeffler-Straße

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Die Friedrich-Loeffler-Straße wird vom 1. bis zum 9. Oktober gesperrt

29. September 2015 Am 1. Oktober gegen 7:00 Uhr beginnen die Bauarbeiten an der geplanten Aufpflasterung in der Friedrich-Loeffler-Straße, mit denen eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit im Bereich der Käthe-Kollwitz-Grundschule realisiert werden soll. Das Problematische an der Geschichte ist die Zeit, der der Beton benötigt, um auszuhärten, weshalb die Baumaßnahme voraussichtlich bis zum 9. Oktober brauchen wird. Während dieser Zeit soll laut Aussagen der Stadtverwaltung der stadteinwärts fließende Verkehr über die Brüggstraße, die Roßmühlenstraße und die Johann-Sebastian-Bach-Straße umgeleitet werden, während die Steinbeckerstraße den stadtauswärts fließenden Verkehr auf den Hansering führen soll. Bei dieser Gelegenheit wird zudem Friedrich-Loeffler-Straße auf fünfeinhalb Meter verbreitert, um eine gleichzeitige Passage zweier Busse auf der Straße ermöglichen zu können. Auch hierfür ist der 9. Oktober als voraussichtlicher Fertigstellungstermin geplant. Für den städtischen Busverkehr sind für diesen Zeitraum zwei Ersatzhaltestellen angekündigt worden, die sich jeweils an der Einmündung der Johann-Sebastian-Bach-Straße befinden sollen.

Die erneuerte Gützkower Straße wird am 21. Dezember übergeben

17. Dezember 2015 Seit April 2014 laufen die Bauarbeiten zur Sanierung der Gützkower Straße, eine lange Leidenszeit für die Anwohner der Fleischervorstadt, die bald aufatmen können, denn am 21. Dezember wird nun auch der letzte Bauabschnitt freigegeben, der zwischen der Scharnhorststraße und der Pestalozzistraße gelegen ist. Nach Aussagen der Stadtverwaltung ist dieses für 12:30 Uhr geplant, so dass spätestens dann die Gützkower Straße durchgängig befahrbar sein soll. Auf etwa 3,6 Millionen Euro belaufen sich die Kosten für die Sanierung der siebenhundert Meter langen Straße, von denen etwa 2.4 Millionen Euro durch Städtebaufördermittel finanziert worden sind. Tief unter der Straße verborgen liegt der Anteil, welchen die Stadtwerke Greifswald bei diesem Projekt geleistet haben, die neben neuen Strom- und Gasleitungen auch Hausanschlüsse für Schmutz- und Trinkwasser gelegt haben.

Hinzu kommt ein Regenkanal, der für die Entwässerung der Straße und der anliegenden Grundstücke sorgen soll, indem er das Wasser in den Stadtgraben leitet. Für die Straßenoberfläche zeigte sich die Straßen- und Tiefbau GmbH aus Neubrandenburg verantwortlich, welche neben der Straße auch die Gehwege erneuerte und neue Straßenlampen aufstellte. Zudem wurden insgesamt sechzig neue Bäume gepflanzt, Fahrradständer aufgestellt und für die Fahrzeuge Parktaschen angelegt. Zwei neue Fußgängerüberwege die mittels LED-Beleuchtung erhellt werden, sollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Aber nicht nur über die endgültige Fertigstellung können sich die Anwohner Gützkower Straße freuen, sondern auch über die anfallenden Kosten, denn in diesem Fall werden keine Ausbaubeiträge erhoben, da diese Straße im Sanierungsgebiet von Greifswald liegt.



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