Podiumsdiskussion zur Theaterstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern

Podiumsdiskussion zur Theaterstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern
Podiumsdiskussion zur Theaterstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern
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Wenn der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur von Mecklenburg-Vorpommern am 29. August das Stralsunder Theater mit seiner Anwesenheit beehrt, dann wird er sich nicht von der Qualität der Arbeit des Theater Vorpommern überzeugen, ein allzu großer Theatergänger scheint er offensichtlich auch nicht zu sein, sondern sich den Fragen aus Publikum und Podium stellen, das die Stralsunder Bürgerschaftsfraktion der SPD zur aktuellen Diskussion über die geplante Theaterstrukturreform in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen hat. Das Podium ist hochkarätig besetzt, denn nicht nur der zuständige Minister, sondern auch die Intendanten der beiden vorpommerschen Theater werden anwesend sein. Zum einen wäre das der Intendant des Theater Vorpommern Dirk Löschner, zum anderen Dr. Wolfgang Bordel, der seit über dreißig Jahren die Vorpommersche Landesbühne Anklam leitet, damit übrigens der dienstälteste Intendant Deutschlands ist, und seit einiger Zeit auch die Funktion des Schauspieldirektor am Neustrelitzer Theater innehat.

Die von den geplanten Kürzungen betroffene Belegschaft wird der stellvertretender Konzertmeister des Philharmonischen Orchester Vorpommern Andreas Otto in seiner Funktion als Betriebsratsvorsitzender vertreten, für die freien Theatergruppen der künstlerische Leiter vom Perform[d]ance e. V. Stralsund Stefan Hahn und für die SPD die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport Ute Bartel, welche auch stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schweriner Landtag ist. Da die Vereinbarung zu den Voraussetzungen und Grundlagen der zukünftigen Organisation der Theater und Orchester in M-V von der Stralsunder Bürgerschaft abgelehnt wurde, besteht ein weiterer Diskussionsbedarf, der die Argumente und Positionen der jeweiligen Parteien öffentlich machen soll. Da die Theaterstrukturreform aber nicht nur eine Sache zwischen Theatern und Politik ist, sondern auch das Theaterpublikum betrifft, wird auch dessen Meinung bei dieser Veranstaltung gefragt sein.

Termin
29. August 2013 19:00 Uhr
Theater Stralsund