Störtebeker Festspiele – Gottes Freund

Störtebeker Festspiele
Störtebeker Festspiele

Klaus Störtebeker, Goedeke Michels und ihre Vitalienbrüder kämpfen nun schon im zweiundzwanzigsten Jahr gegen die Willkür der Fürsten und Geldgier die Kaufleute und begeisterten schon mehr als sechs Millionen Besucher. Bekanntlich beruhen die berühmten Piraten auf Nord- und Ostsee auf realen Personen, die Sagen und Geschichten sind aber an die Zeit und ihre Konflikte angelehnt. Nachdem der jahrelang als Klaus Störtebeker agierende Sascha Gluth vor zwei Jahren öffentlichkeitswirksam seinen Kopf verlor, ihn kann man nun bei den Jedermann Festspielen in Wismar erleben, betrat im letzten Jahr mit Bastian Semm ein neuer Klaus Störtebeker die Naturbühne in Ralswiek, um die spannenden Geschichten des abenteuerlichen Piratenlebens von Anfang an zu erzählen. Nachdem sich der junge Störtebeker beim Beginn einer Legende für das Leben als Freibeuter entschieden hat, erzählt der zweite Teil der Geschichte Gottes Freund über seine Beziehung zu den armen Leuten, denen er einen Teil seiner Beute zukommen ließ, wodurch er und die anderen Vitalienbrüder ihren guten Ruf bei diesem Teil der Bevölkerung erhielten.

Anzeige

Was sie in diesem Jahr so alles an spannenden Abenteuern erleben werden, kann man bei der Premiere am 21. Juni sehen, fest steht aber, dass sich die Besucher der Störtebeker Festspiele 2014 auf einen neuen Regisseur freuen können. Mit Peter Dehler, seines Zeichens Schauspieldirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin, haben sich die Veranstalter einen der bekanntesten und renommiertesten Regisseure Mecklenburg-Vorpommerns an Land gezogen, oder sollte man in der Sprache der Freibeuter sagen gekapert? Wer zu denjenigen Leuten gehören sollte, die es nicht abwarten können, diese Geschichte zu sehen, kann schon am 20. Juni für 12.00 Euro Eintritt bei der Generalprobe mit dabei sein, wenn die etwa hundertfünfzigköpfige Crew der Inszenierung den letzten Schliff gibt. Zumindest dann weiß man schon, ob der Autor Neithardt Riedel dem Regisseur Peter Dehler die Möglichkeit eingeräumt hat, eine der vier Koggen im Großen Jasmunder Bodden versenken zu können.

Termin

21. Juni bis 6. September 2014
Montag bis Samstag
18:30 Uhr Einlass
20:00 Uhr Beginn
Naturbühne Ralswiek