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Tag des offenen Denkmals in der Mecklenburgischen Seenplatte 2014 – Farbe

Kloster- und Schlossruine Dargun
Kloster- und Schlossruine Dargun

Mit dem Thema Farbe beschäftigt sich in diesem Jahr der Tag des offenen Denkmals und auch in der Mecklenburgischen Seenplatte kann man an diesem Tag so einiges an interessanten Baudenkmalen entdecken, die zum gewissen Teil nur an diesem Tag zu besichtigen sind. Zu diesen gehört das Gutshaus Below, das dereinst als Rittergut begründet wurde. Das barocke Gutshaus stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und ist von einem später angelegten englischen Landschaftspark umgeben. Bei Führungen kann man das Anwesen, welches heutzutage unter anderem Ferienwohnungen beherbergt, besser kennenlernen. Auch der klassizistische Marstall in Basedow ist sonst nicht frei zugänglich, den einst die Grafen von Hahn als geschlossene Hofanlage konzipierten und zu seiner Zeit nicht nur der größte Marstall in Herzogtum Mecklenburg war, sondern auch über die größte freitragende Halle Europas verfügte. Bei Interesse soll man sich im Farmer Steakhaus melden, um an einer Führung durch das Gebäude teilnehmen zu können.

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Zum Anlass des 755. Jahrestages der Verleihung des Stadtrechtes an die damalige Ortschaft Stargard, hat der Komponist Dr. Fritz Westin die Suite Burgvisionen geschaffen, welche am Tag des offenen Denkmals gegen 15:00 Uhr ihre Uraufführung auf der Burg Stargard haben wird. Das Thema Farbe kommt im Museum der Landschaftsmalerin Marie Hager deutlicher zum Tragen, denn seit 1996 zeigt die in ihrem einstigen Atelier eingerichtete Galerie eine Auwahl ihrer Werke. Für das Haus selbst werden vom Marie-Hager-Kunstverein an diesem Tag auch einige Führungen angeboten. Win Gebäude in das man sonst nur kommt, wenn man eine Ferienwohnung angemietet hat, ist der Wasserturm auf dem Nesselberg in Waren (Müritz). Vor einigen Jahren wurde der einstige Wasserturm aufwendig saniert und erhielt im Inneren vier Ferienwohnungen. Eine kleine Pension findet im einstigen Bahnhof von Dargun vor. Einst diente das Fachwerkhaus als Endbahnhof für die Strecke zwischen Dargun und Malchin.

In Malchin wiederum erwartet die Besucher das alljährliche Museumshoffest in der ehemaligen Stadtmühle mit einem musikalischen Programm sowie Kaffee und Kuchen. Am südlichen Ufer der Müritz befindet sich am Bolter Kanal eine weitere Mühle. Die sogenannte Bolter Mühle wurde Mitte des 17. Jahrhunderts durch die Johannitermönche aus Mirow begründet und beherbergt heutzutage ein Hotel. Wer kein Zimmer buchen möchte, hat gegen 14:00 Uhr die Möglichkeit bei einer Führung 14:00 Uhr durch die Inhaber die Architektur der einstigen Wassermühle kennenzulernen. Zu den Schlössern, die man am 14. September besichtigen kann, gehören unter anderem das Schloss Blücherhof in Klocksin, das Schloss Basedow, das Schloss Bredenfelde sowie das Gutsschloss Ankershagen. Neben diesen haben auch eine Reihe von Dorfkirchen ihre Pforten geöffnet und warten nur darauf entdeckt zu werden.

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Termin
14. September 2014