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Am 29. Mai wird der neue Radweg zwischen Vierow und Lubmin freigegeben

Radweg zwischen Vierow und Lubmin
Radweg zwischen Vierow und Lubmin

Eine Radtour ins Seebad Lubmin gefällig? Ab Freitagnachmittag dürfte diese deutlich mehr Spaß machen, denn nachdem Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel das obligatorische Band durchschnitten haben wird, ist einer der gefährlichsten Abschnitte des Ostseeküstenradwegs Geschichte. Durchschnittlich sechstausend Fahrzeuge passieren die L 262 am Tag, während der Urlaubssaison dürften es deutlich mehr sein, und das in einem für den Fahrradverkehr unsicheren Geschwindigkeit von meist mehr als den zulässigen 100 km/h. In den letzten acht Monaten entstand nun ein 2322 Meter langer Radweg in Asphaltbauweise und einer Breite von 2.50 Metern parallel zur Straße. Nur fünf Bäume mussten für die Errichtung gefällt werden, die aber im Rahmen von Pflanzungen von dreizehn neuen Bäumen Ersatz finden. Hinzu kommen weitere dreihundertfünfundneunzig Bäume, die als Ersatzpflanzungen für Alleebäume dienen, welche wegen der Straßenverkehrssicherungspflicht gefällt werden mussten. Diese Bäume werden nun entlang des Radweges gepflanzt, sodass sie die Radfahrer in ein paar Jahren vor Wind und Wetter schützen können. Etwa eine halbe Million kostete der Neubau des Radweges, der mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert werden konnte.