Polizeiakte 2015/10

Polizei
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Zwei Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf der Wolgaster Straße

29. Oktober 2015 Am 29. Oktober ereigneten sich innerhalb kürzester Zeit zwei Verkehrsunfälle auf der Wolgaster Straße, bei denen der Personenschaden so groß war, dass die beim Unfall Verunglückten in das hiesige Universitätsklinikum stationär eingeliefert werden mussten.Obwohl die Polizei seit einiger Zeit verstärkt Verkehrskontrollen durchführt, ignorierte ein sechsundsechzigjähriger Radfahrer das Rechtsfahrgebot auf der Wolgaster Straße und fuhr auf der falschen Straßenseite in Richtung Innenstadt. An der Einmündung der Billrothstraße übersah ein ebenso alter Autofahrer den Falschfahrer, als er links von in Billrothstraße einbiegen wollte. Aufgrund des Zusammenstoßes mit dem Fahrzeug verletzte sich der Radfahrer so schwer, sodass er stationär behandelt werden musste. Der entstandene Sachsachaden beläuft sich auf etwa 250 Euro. Nur etwa siebzehn Minuten früher ereignete sich ein weiterer Unfall auf der Wolgaster Straße, bei dem der Fahrer eines Leichtkraftrades das Bremsen des vor ihm fahrenden PKWs übersah, der verkehrsbedingt anhalten musste, und bei diesem hinten auffuhr. Auch seine Verletzungen fielen so schwer aus, dass er stationär im Universitätsklinikum behandelt werden musste. Bei diesem Unfall wurde der verursachte Sachschaden auf etwa 2000 Euro geschätzt. Die halbstündige Sperrung der Wolgaster Straße am Nachmittag ist übrigens diesem Unfall zuzuschreiben.

Fischkutter Tortuga soll mittels Kran gehoben werden

26. Oktober 2015 Auch die am Sonntag getätigten Versuche des Technischen Hilfswerkes,den am Wochenende gesunkenen Fischkutter Tortuga zu heben, waren nicht von Erfolg gekrönt. Das an Seilen an der Kaimauer des Museumshafens hängende Schiff lief trotz der eingesetzten Pumpen wieder voller Wasser. Offensichtlich ist der den Untergang verursachende Schaden größer als gedacht. Aufgrund der misslungenen Bergungsversuche will das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern das Problem mit schwererer Technik lösen und erwägt einen Einsatz eines Kranes. Wegen der laufenden Bauarbeiten zur Umgestaltung des Museumshafens, muss zuvor aber noch geprüft werden, ob dieses Vorhaben derzeitig realisiert werden kann.

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Tätlicher Angriff auf ein AfD-Mitglied

26. Oktober 2015 Am letzten Sonntag, etwa gegen 00:30 Uhr, wurde in der Langen Straße / Ecke Wollweberstraße ein neunzehnjähriger Mann das Opfer eines tätlichen Angriffs durch eine Gruppe Jugendlicher, die ihn offensichtlich als ein Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD) erkannten. Nach einigen Pöbeleien und Beleidigungen durch die Angreifer, traf ihn eine geworfene volle Bierflasche im Gesicht. Zu seinem Glück trug das Opfer vom Aufprall dieses Wurfobjekts keine Verletzungen davon. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg übernimmt nun in diesem eindeutig politisch motivierten Fall einer Körperverletzung der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam die weiteren Ermittlungen.

Betrunkener wirft Böller auf die Flüchtlingsunterkunft

25. Oktober 2015 Wie die Polizei mitteilt, kam es in der letzten Nacht zu einem pyrotechnischen Angriff auf die in der Sporthalle der Berufsschule eingerichteten Notunterkunft für Flüchtlinge. Gegen 1:40 Uhr warf der bis dahin noch unbekannte Täter zwei Böller auf das Gelände, bevor er sich fluchtartig vom Tatort entfernte. Gegen 2:45 kehrte er zurück, um wahrscheinlich seine Tat zu wiederholen. Diesmal wurde er aber von den Mitarbeitern der Wachschutzfirma wiedererkannt, festgehalten und den eintreffenden Polizeibeamten übergeben. Diese fanden bei der Untersuchung des Tatverdächtigen zwei weitere Böller. Allzu nüchtern war der zweiundvierzigjährige Mann wohl nicht, denn bei der durchgeführten Atemalkoholprobe wurde ein Wert von 2.25 Promille festgestellt werden. Nach Aussagen der Polizei war der Tatverdächtige, den nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erwartet, bisher nicht einschlägig bekannt.

Alle drei Versammlungen liefen friedlich ab

24. Oktober 2015 Mit insgesamt hundertvierzig aus dem Landesbereitschaftspolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern, der Polizeiinspektion Anklam sowie der Kriminalpolizeiinspektion Anklam angeforderten Polizeibeamten konnten am Samstagnachmittag die friedliche Durchführung aller drei für diesen Tag angemeldeten Versammlungen realisiert werden. Einzig eine Anzeige wegen der Verwendung eines Hitlergrußes durch einen Teilnehmer der Versammlung Frieden, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit sollte einen Schatten auf die Bilanz des Tages werfen. Mit sogenannten Hamburger Gittern trennte die Polizei die beiden auf dem Marktplatz stattfindenden Versammlungen großflächig voneinander ab, sodass es zu keinen handgreiflichen Ausschreitungen kommen konnte.

Auf der westlichen Seite des Marktplatzes folgten etwa dreihundert Leute dem Aufruf des Bündnisses Greifswald für alle, während auf der östlichen Seite des Marktplatzes etwa einhundert Leute unter dem Motto Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit demonstrierten. Diese marschierten zuvor von der Robert-Blum-Straße aus in Richtung Marktplatz, wo sie ihre Ansprachen hielten, bevor sie sich wieder in Richtung ihres Ausgangspunktes bewegten. Auf der Rednerliste des Bündnis Greifswald für alle fanden sich einige bekannte Gesichter, wie beispielsweise der zukünftige Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder oder die Landtagsabgeordneten Mignon Schwenke, sowie einige Musiker wieder, welche die Demonstration mit Livemusik untermalten. Zuvor trafen sich aber etwa fünfzig von ihnen am Martin-Andersen-Nexö-Platz, wo sie unter dem Motto Greifswald für alle – Für eine bunte und weltoffene Universitätsstadt eine Mahnwache veranstalteten.

Demonstrationen am 24. Oktober 2015

Demonstrationen am 24. Oktober 2015

Fischkutter Tortuga gesunken

24. Oktober 2015 Der im Museumshafen liegende Fischkutter Tortuga, von dem in den in den Sommermonaten Fischbrötchen verkauft werden, ist in der vergangenen Nacht aus einem bisher noch ungeklärten Grund voll Wasser gelaufen und gesunken. Dank einer aufmerksamen Passantin, der das gesunkene Schiff aufgefallen war, konnte das Technische Hilfswerk alarmiert werden, welches am frühen Nachmittag mit der Bergung des Schiffes begann. Dieser Versuch war aber nicht vom Erfolg gekrönt, sodass am Sonntagvormittag ein zweiter Versuch unternommen werden soll. Die vorsorglich ausgebrachte Ölperre sollte sich als unnötig erweisen, denn auf dem Schiff befanden sich keine Öle oder Schmierstoffe, welche das Wasser verunreinigt hätten, können. Spätestens nach der Bergung der Tortuga kann die Polizei mit der Ermittlung der Ursache beginnen.

Fischkutter Tortuga

Fischkutter Tortuga

Brutaler Überfall auf einen Teilnehmer der „Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit“-Versammlung

20. Oktober 2015 Als nahezu störungsfrei abgelaufen bewertete die Polizei die beiden auf dem Greifswalder Marktplatz abgehaltenen Versammlungen. Unter dem Motto Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit trafen sich etwa zweihundert Menschen auf der einen Hälfte, während das Motto der auf der anderen Hälfte das Motto Für ein weltoffenes, buntes, tolerantes Greifswald etwa zweihundertfünfzig Leute mobilisierte. Außer einer Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verlief alles ruhig, zumindest für die Mehrheit der Anwesenden.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde ein Teilnehmer der Versammlung für Motto Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit auf seinem Nachhauseweg etwa auf der Kreuzung von Anklamer Straße und Hans-Beimler-Straße von einer sechsköpfigen Gruppe von schwarz vermummten Personen angegriffen und dabei schwer verletzt. Selbst als das wehrlose Opfer am Boden lag, wurde es noch mit einem gegen den Kopf gerichteten Fußtritt versehen.

Zu seinem Glück gab es Zeugen, welche den Überfall sahen und das auf der Straße liegende Opfer auf den Gehweg brachten, wo er bis zum Eintreffen des benachrichtigten Rettungsdienstes von ihnen betreut wurde. Die sechs Tatverdächtigen versuchten zwar in Richtung Franz-Mehring-Straße zu fliehen, einer der Täter konnte aber von anderen Zeugen festgehalten und der eintreffenden Polizei übergeben werden. Den zweiundzwanzigjährigen Angreifer erwartet nun, wie auch den fünf entkommenden Tatverdächtigen, eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zwei Maskierte wollten Spielothek überfallen

20. Oktober 2015 Zwei komplett schwarz gekleidete und maskierte Männer betraten am Abend des 19. Oktobers die im Greifswalder Möwencenter befindliche Spielothek Red Star, um mit einem vom Opfer als silberfarbenen pistolenähnlichen beschriebenen Gegenstandes die dortige Mitarbeiterin zur Herausgabe des Bargeldes zu zwingen. Dank der Anwesenheit eines Kunden, der zur selben Zeit von der besagten Mitarbeiterin der Spielothek etwas wollte, fühlten sich die beiden Täter offensichtlich gestört, sodass die beiden Täter in eine unbekannte Richtung aus der Spielothek flüchteten. Nach dem gegen 23:30 Uhr eintreffenden Notruf wurde von der Polizei eine sogenannte Nahbereichsfahndung durchgeführt, die aber von keinem Erfolg gekrönt war. Diese konnten nach Aussage der Polizei unerkannt entkommen, sodass diese nun auf sachdienliche Hinweise angewiesen ist, um die beiden Tatverdächtigen ermitteln zu können. Unter der Telefonnummer 03834-540224 nimmt die hiesige Polizeidienststelle entsprechende Meldungen entgegen.

Graffitischmierereien an zahlreichen Fahrzeugen in Schönwalde I

17. Oktober 2015 Irgendwann im Zeitraum zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr machte sich am Freitagnachmittag ein bisher noch unbekannter Täter an elf auf dem Parkplatz in der Max-Planck-Straße abgestellten Fahrzeugen zu schaffen. Den von der Polizei geschätzten Gesamtschaden in Höhe von etwa 4250.00 Euro verursachte er mittels einer Farbspraydose mit gelber Farbe, die er ohne ein erkennbares Muster auf die von ihm auserwählten Fahrzeuge auftrug, wodurch deren Lackierungen und Gummidichtungen beschädigt wurden. Nicht nur die Polizei dürfte für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung dieses Falles von Vandalismus führen, dankbar sein, sondern auch die jeweiligen Eigentümer der beschädigten Fahrzeuge.

Rentner ertrinkt im Ryck

17. Oktober 2015 Aus einer derzeitig noch ungeklärter Ursache fiel am Sonntagnachmittag gegen 16:00 Uhr ein siebenundsiebzigjähriger Mann beim Spaziergang mit seinem Hund in den Ryck. Ein junger Mann wurde auf den verunglückten Rentner aufmerksam und sprang in die kalten Fluten, um dem Verunglückten zu helfen. Seine Hilfsaktion war aber leider nicht von Erfolg gekrönt, denn ihm gelang es nicht, den ertrinkenden Mann ans Ufer zu ziehen. Die eintreffenden Kameraden der Berufsfeuerwehr konnten nur noch einen leblosen Körper aus dem Wasser holen. Eine sofort eingeleitete Reanimierung verlief nach Aussagen der Polizei erfolglos, sodass der siebenundsiebzigjährige Rentner im Klinikum verstarb. Hierher wurde auch der mutige Ersthelfer eingeliefert, der bei seiner Rettungsaktion eine Unterkühlung erlitt.

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Vorgebliche Fußballfans fingen mehrere Schlägereien an

09. Oktober 2015 Gleich mehrere Schlägereien begannen zwei vorgebliche Fußballfans am frühen Freitagmorgen. Zuerst pöbelten sie vor der Mensa einen einundzwanzigjährigen Studenten an, der einen Pullover mit dem Logo des FC St. Pauli trug. Nachdem sie ihn mit den Worten Hier ist nur Hansa-Gebiet verbal angingen, versuchten sie nach Aussagen der Polizei dem am Boden liegenden Opfer den besagten Pullover auszuziehen, wo bei dieses Prellungen und Gesichtsverletzungen erlitt. Etwas später sollten sie vor dem Theatercafé ein weiteres Opfer finden, welches sie nach einer verneinenden Antwort auf die Frage, ob dieser ein Fußballfan ist, nicht nur zusammenschlugen, sondern auch gleich um sein Bargeld erleichterten. Aufgrund des ersten Vorfalls war eine Polizeistreife in der Gegend, welche die beiden Täter kurz nach dem Vorfall am Ort des Geschehens festnehmen konnte. Hierbei versuchten die mit schwarzen Skimasken verhüllten Täter sich der drohenden Festnahme zu entziehen, was ihnen aber nicht gelang, obwohl diese nach Angaben der Polizei ihnen massiven Widerstand entgegensetzten.

Schon über tausend Radfahrer abkassiert

07. Oktober 2015 Am Dienstagabend standen gleich mehrere Polizeibeamte am Alten Friedhof und am Lidl in der Anklamer Straße, um die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu kontrollieren. Dabei hatten sie offensichtlich mehr Glück als so mancher Angler am Ufer des Ryck, denn innerhalb von gut vier Stunden gingen ihnen dreiundsiebzig Radfahrer ins Netz, die entweder das Rechtsfahrgebot nicht eingehalten haben oder ohne eingeschaltetes beziehungsweise nicht funktionierendem Licht unterwegs waren. Einige von ihnen kombinierten gleich mehrere Verstöße und fuhren ohne Licht auf der falschen Straßenseite, unter Umstände auch mit einem nicht funktionstüchtigen Fahrrad. Entsprechend der derzeitig gültigen Verwarnungsgelder für Radfahrer summiert sich der endgültige Betrag um die Höhe der weiteren Vergehen. Für die Benutzung des beschilderten Radweges in nicht zugelassener Richtung sind derzeitig 20.00 Euro fällig, für die nicht eingeschaltete Beleuchtung kommen weitere 20.00 Euro hinzu.

Auch nicht funktionierende Bremsen und Klingeln lassen die Höhe des Verwarngeldes deutlich anwachsen. Nach Angaben der Polizei waren es weit mehr tausend Leute, die sie in diesem Jahr im Stadtgebiet von Greifswald anhalten und verwarnen mussten. Dank den daraus resultierenden Verwarngeldern in Höhe von 20.00 bis 120.00 Euro ist 2015 ein anständiges Sümmchen zusammengekommen. Da sich die Verkehrskontrollen in der letzten Zeit deutlich häuften, sollte man besser die Regeln der Straßenverkehrsordnung befolgen, denn die Wahrscheinlichkeit, bei einem solchen Verstoß erwischt zu werden, dürfte in der nächsten Zeit wieder recht hoch sein, denn weitere Verkehrskontrollen wurden angekündigt. Hierbei dürften erfahrungsgemäß die Wolgaster Straße, die Anklamer Straße, die Europakreuzung sowie die Fußgängerzone in der Innenstadt zu den wahrscheinlichsten Standorten gehören, an denen man die Polizeibeamten bei ihrer Arbeit antreffen könnte.

Betrunkener Autofahrer beißt Polizisten

06. Oktober 2015 Am späten Abend des 5. Oktobers fiel in der Wolgaster Straße ein Autofahrer durch sein auffälliges Fahrverhalten auf, sodass die Polizei durch aufmerksame Bürger einen Hinweis auf eine vermutliche Trunkenheitsfahrt erhielt, den sie unverzüglich nachging. Fahrend traf sie das verdächtige Fahrzeug nicht mehr an, sondern stehend mit dem halbschlafenden Fahrer am Lenkrad. Offensichtlich war dieser nicht nur zu betrunken, um sein Fahrzeug zu lenken, sondern auch um sich einer Atemalkoholkonzentrationsmessung unterziehen zu lassen, weshalb zu einer Blutprobenentnahme zurückgegriffen werden musste. Von dieser war der betroffene Fahrer offensichtlich nicht begeistert, sodass er auf körperlichen Widerstand zurückgriff, der sich in einen kräftigen Biss in den Finger des ihn zur Blutabnahme bringenden Polizisten äußerte. Aufgrund seines Zustandes wurde der Trunkenheitsfahrer in Gewahrsam genommen, wo er in der Ausnüchterungszelle seinen Rausch ausschlafen konnte. Aufgrund seines verbissenen Widerstandes gegen die Vollstreckungsbeamten erwartet ihn nicht nur eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern auch eine Anzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung.

Fußgängerflucht nach schwerem Verkehrsunfall

03. Oktober 2015 Am 3. Oktober gegen 00:58 Uhr erreichte die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Notruf aus Schönwalde I. Auf Höhe des im Ernst-Thälmann-Ring befindlichen Aldi-Marktes ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem dreiundsechzigjährigen Radfahrer und drei bisher noch unbekannten Fußgängern. Hierbei fuhr der verunglückte Radfahrer nach Aussagen der Polizei aus Richtung Lomonossowallee kommend in Richtung Anklamer Straße den Ernst-Thälmann-Ring entlang, benutzte dabei aber nicht den vorgeschriebenen Radweg, sondern fuhr auf der Straße. Auf Höhe des Unfallortes liefen die drei unfallbeteiligten Fußgänger plötzlich auf die Straße und ihm vor das Fahrrad. Der Versuch ihnen auszuweichen scheiterte, sodass der Radfahrer stürzte und sich eine Kopfverletzung zuzog. Diese erwiesen sich bei der Untersuchung im Universitätsklinikum als nicht lebensbedrohlich, beim Unfallopfer musste aber auch ein Blutalkoholwert von 1.64 Promille festgestellt werden. Die drei unfallverursachenden Fußgänger entfernten sich aber unerlaubt und begangen damit eine Unfallflucht mit unterlassener Hilfeleistung.

Demonstrationsbedingte Verkehrsbehinderungen am 1. Oktober 2015

01. Oktober 2015 Für den 1. Oktober hat die Gewerkschaft Ver.di eine Versammlung angemeldet, die aufgrund ihrer Route für einige Verkehrsbehinderungen sorgen wird. Für die Demonstration, die unter dem Motto Unimedizin-Tarifrunde 2015 angekündigt ist, werden etwa vierhundert Gewerkschaftsmitglieder erwartet, die sich nach einer um 9:00 Uhr beginnenden Auftaktkundgebung vor dem Universitätsklinikum in Richtung Marktplatz begeben wird. Die geplante Route soll über die Fleischmannstraße und Walther-Rathenau-Straße auf die Anklamer Straße führen. Nach der Passage des Platzes der Freiheit verläuft die Route weiter über den Hansering, der Friedrich-Loeffler-Straße und der Knopfstraße auf den Markplatz, wo nach Angaben der Polizei eine Kundgebung mit Informationsständen geplant ist. Ab 13:00 Uhr ist der Rückweg vorgesehen, der den vierhundertköpfigen Demonstrationszug entlang der zuvor zurückgelegten Strecke wieder zum Universitätsklinikum führen soll.