Polizeiakte 2016/06

Polizei
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Überfall auf einen Tabakladen

17. Juni 2016 Am 17. Juli kam es gegen 18:00 Uhr zu einem Überfall in einem Geschäft in der Anklamer Straße bei der ein Räuber mittels eines pistolenähnlichen Gegenstandes, welcher sich bei der späteren Festnahme als Schreckschusspistole entpuppen sollte, die Herausgabe der Tageseinnahmen forderte. Die dreiundfünfzigjährige Angestellte erfüllte die Forderung und händigte dem Täter das Bargeld aus, welcher sich zudem mit Schokoriegeln und E-Zigaretten eindeckte, bevor die Flucht ergriff. Diesen Überfall bemerkte aber ein Passant, der einen weiteren Passanten auf die Tat aufmerksam machte, mit diesem gemeinsam den flüchtenden Räuber verfolgte und ihn in der Rudolf-Petershagen-Allee aufhielt und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festhalten konnte. Der festgenommene Räuber stellte sich als ein siebzehnjähriger Jugendlicher heraus, der bei seiner Tat offensichtlich unter Alkohol und Drogen stand.

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Erpressungen mit Nacktaufnahmen

07. Juni 2016 Den bekannten Spruch „Zieh dich aus, leg dich hin, wir müssen reden!“ haben gleich mehrere auf der Insel Usedom beheimate junge Männer wohl zu wörtlich genommen, als sie auf Facebook die Freundschaftsanfragen junger und angeblich im Ausland lebender Frauen annahmen. Die ausgetauschten Nachrichten zwischen ihnen wurden immer intimer, letztendlich entstanden in diesem Zusammenhang auch Nacktaufnahmen, welche die beiden Opfer wohl recht schnell bereut haben, denn ihre angeblich netten Chatkontakte erwiesen sich als dreiste Verbrecherinnen welche mit den für ihre Opfern komplimentierenden Aufnahmen Geld erpressen wollten. Dieses sollte mittels Western Union nach Benin beziehungsweise in die Elfenbeinküste transferiert werden. Die beiden Erpressungsopfer konnten laut Aussagen der Polizei die geforderten Summen von 5000 Euro auf 700 Euro beziehungsweise von 2500 Euro auf 100 Euro herunterhandeln, nahmen diese Zahlungen aber nicht vor. In einem der beiden Fälle tauchte auf Youtube ein Video auf, welches inzwischen wieder gelöscht ist. Die Polizei schließt nicht aus, dass es noch mehr ähnlich gelagerte Vorfälle gegeben haben könnte, welche aber aufgrund von Scham und Ängsten bisher aber nicht zur Anzeige gebracht worden sind.

Vandalismus an der Klosterschänke in Eldena

06. Juni 2016 Am Abend des 6. Juni sollte in der vom Greifswalder Gastronom Wolfgang Jochens betriebenen Klosterschänke in Eldena eine Veranstaltung der AfD mit Dr. Konrad Adam als Redner stattfinden. Schon im Vorfeld dieser Veranstaltung gab es dazu einige negative Reaktionen, diese waren zumeist medial. Ein bisher unbekannte Person beließ es nicht bei verbalen Ausfällen, sondern bewaffnete sich mit blauer Farbe um auf der Wand des Lokals die großflächig Schriftzüge „Smash AfD“ und „No AfD“ welche Ausmaße von 1.40 x 1.60 beziehungsweise 0.60 x 0.80 Meter vorzuweisen hatten. Zudem wurden bei dieser Gelegenheit vier Fensterscheiben eingeschlagen. Der entstandene Sachschaden wurde von der Polizei auf etwa 700 Euro geschätzt. Schon einen Tag zuvor kam es nach Aussagen der Polizei zu einen ähnlich gelagerten Fall, bei dem das Wohnhaus von Dr. Gunter Jess, der für die AfD im Kreistag sitzt, beschädigt wurde, als etwa gegen 01:25 Uhr ein Pflasterstein durch das Küchenfenster flog.

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Familiärer Streit endete mit Messerstichen

06. Juni 2016 Wie die Polizei informierte, kam es am Morgen des 4. Juni in einem in der Anklamer Straße befindlichen Wohnhaus zu einer familiären Auseinandersetzung, bei dem es zwischen der zweiundfünfzigjährigen Mutter und ihrem achtundzwanzigjährigen Sohn zu einer verbalen Auseinandersetzung kam, bei dem dieser massive körperliche Gewalt gegenüber seiner Mutter anwandte, welche schwerverletzt mit Stich- und Schnittverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. auch ihr einundzwanzigjähriger Sohn, der den Streit schlichten wollte, wurde durch seinen gewalttätigen älteren Bruder verletzt. Der vom Tatort fliehende Täter konnte durch mit Hilfe eines Fährtenhundes gegen 21:00 Uhr im Stadtgebiet gestellt und von der Polizei verhaftet werden.

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Bierwagen verunglückt

06. Juni 2016 Am Morgen des 6. Juni kam es auf der Bundesstraße 122 zu einem Unfall, bei dem ein Bierwagen einen Teil seiner Ladung verlor. Dieser befand sich in der Nähe der Ortschaft Canow als dieser in einer Rechtskurve verunglückte. Hierbei durchbrachen die offensichtlich unzureichend gesicherten Bierkästen die Plane der Ladefläche des Lastkraftwagens und stürzten auf die Straße. Etwa hundert Kästen mit Radeberger fand die Polizei auf der Straße wieder, die sie für die Aufräumungsarbeiten komplett sperren mussten. Der bei diesem Unfall entstandene Sachschaden wurde mit etwa 5000 Euro veranschlagt.

Milchtankfahrzeug umgekippt

05. Juni 2016 Das Land wo Milch und Honig fließen ist Mecklenburg-Vorpommern zwar nicht, zumindest was den Honig betrifft, für den Teil mit der Milch war am 5. Juni ein Milchtankfahrzeug verantwortlich, welches am Morgen des 5. Juni auf der Bundesautobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Strasburg und Pasewalk-Nord verunglückte. Dieser war in Richtung Stettin unterwegs, als er rechts von der Fahrbahn abkam und auf die Bankette geriet. Der zweiundfünfzigjährige Fahrer versuchte zwar sein Fahrzeug nach links auf die Fahrbahn zu ziehen, bei diesem Manöver kippte das Zugfahrzeug der Marke MAN um und landete auf der Beifahrerseite, auf der dieses nach Angaben der Polizei liegend zum Stillstand kam. Während der mit 15000 Liter gefüllte Anhänger auf der Straße stehen blieb, flossen von den 24000 Liter fassenden Tank des Zugfahrzeuges etwa 8000 Liter Milch aus. Aufgrund der Bergung des Fahrzeuges musste die Autobahn in Richtung Stettin für etwa vier Stunden vollständig gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 75000 Euro geschätzt.

Tankstelle in Stralsund ausgeraubt

02. Juni 2016 Am späten Abend des 1. Juni kam es in der im Stralsunder Heinrich-Heine-Ring befindlichen Shell-Tankstelle zu einem Raubüberfall bei dem ein etwas fünfundzwanzig bis dreißig Jahre alter Mann sich erst bei den alkoholischen Getränken bediente, bevor er sich vom Tanstellenmitarbeiter Zigaretten geben ließ. Anstatt diese zu bezahlen zog er ein Messer und meinte dass dies ein Raubüberfall sein und verließ die Tankstelle in eine unbekannte Richtung. Die von der alarmierten Polizei sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb nach deren Aussage erfolglos