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Polizeiakte 2016/10

Polizei
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Kradfahrer geriet auf Gegenspur

31. Oktober 2016 Aus bisher noch unbekannten Gründen kam am Montag ein sechzehnjähriger Kradfahrer mit seinem Motorrad hinter dem Ortsausgangsschild Eldena nach links von seiner Fahrspur ab und geriet auf die Gegenspur wo er einen VW Tiguan streifte und anschließend zu Fall kam. Durch den sturz zog er sich schwere Verletzungen zu, so dass er stationär in das Universitätsklinikum eingeliefert werden musste. Der entstandene Sachschaden wurde von der Polizei auf etwa 7500 Euro geschätzt.

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Wieder fünf Brände gelegt

30. Oktober 2016 Der Feuerteufel hat wieder einmal zugeschlagen. Insgesamt fünf Brandherde mussten am frühen Sonntagmorgen in Greifswald gelöscht werden. Das erste Feuer wurde gegen 03:00 Uhr in einem leerstehenden Haus in der Anklamer Straße gelegt, welches komplett ausbrannte. Der hier entstandene Schaden wurde sich mit 125000 Euro beziffert. Das nächste Feuer wurde gegen 03:40 Uhr auf dem Hof einer an der Bleiche angesiedelten Recyclingfirma gezündet, wo auf einer Fläche von zweitausendfünfhundert Quadratmetern gepresste Einwegflaschen brannten. Da hier die Gefahr bestand, dass das Feuer auf die Nachbargebäude übergreifen könnte, mussten die Bewohner der betroffenen Wohnungen evakuiert werden. Gegen 04:40 Uhr stand ein in der Vitus-Bering-Straße geparktes Wohnmobil in Flammen, durch die zwei benachbarte Autos in Mitleidenschaft gezogen wurden und ein Schaden von 55000 Euro entstand. Gegen 05:00 Uhr brannte ein Sperrmüllhaufen in der Makarenkostraße. In einer auf dem Gelände von Greifenfleisch befindlichen leerstehenden Halle wurde gegen 06:00 Uhr ein Müllhaufen entzündet, welches von der Feuerwehr gelöscht werden konnte, so dass hier kein Sachschaden entstand. Nach Angaben der Polizei waren neben der Berufsfeuerwehr Greifswald auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Greifswald, Hinrichshagen, Kemnitz, Levenhagen, Mesekenhagen, Neuenkirchen, Petershagen und Wackerow im Einsatz.

Horrorclowns in Greifswald gesichtet

21. Oktober 2016Halloween ist erst in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, der Horror ist aber jetzt schon in Mecklenburg-Vorpommern angekommen. Gleich zwei Fälle von Clownsighting wurden am Donnerstagabend in Greifswald gezählt. Der erste Horrorclown wurde in der Ostrowskistraße gesichtet, wo er einen achtjährigen Jungen erschreckte, während es auf dem Wall in Höhe der Rubenowstraße gleich zwei Horrorclowns waren, die zudem mit Kettensägen ausgestattet, einen dreizehnjährigen Jungen Angst einflößten. Nach Angaben der Polizei fanden beide Vorfälle etwa im Zeitraum von 18:30 Uhr bis 18:55 Uhr statt, nähere Täterbeschreibungen konnten die beiden Opfer aber nicht liefern. Was die Täter auch immer bewog, sich in dieser Kostümierung unter die Leute zu begeben, so stellt dieses eine Form von Groben Unfug dar, die bis zu 1000 Euro Strafe kosten kann.

Räuber mittels Toilettenreiniger vertrieben

10. Oktober 2016 Dass man Toilettenreiniger nicht nur besagte Örtlichkeiten reinigen, sondern auch Räuber vertreiben kann, bewies in der Nacht von Sonntag auf Montag eine fünfzigjährige Angestellte der im Möwencenter befindlichen Spielothek Joker, als sie statt der geforderten Herausgabe von Bargeld, die in ihrer Hand befindliche Sprühflasche mit dem Reinigungsmittel betätigte und die nach Zitrusfrüchten duftende Flüssigkeit in das Gesicht des mit einer Sturmmaske maskierten Räubers sprühte, der daraufhin dir Flucht ergriff und mit seinem, zuvor vor der Spielothek abgestellten Fahrrad in Richtung Lomonossowallee ergriff. Dieser war schätzungsweise 180 bis 185 Zentimeter groß, war mit eine dunklen Jacke bekleidet und trug er einen Rucksack bei sich. Das mögliche Alter des Tatverdächtigen wurde von der Zeugin mit etwa 20 Jahre angegeben.

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Flüchtiger Brandstifter gefasst

07. Oktober 2016 Der flüchtige Mieter der Wohnung in der Ludwigsburger Wende, die am Nachmittag des 1. Oktobers durch eine Explosion zerstört wurde, konnte am Donnerstagabend festgenommen werden. Der achtundfünfzigjährige Mann hatte, wie der Brandursachenermittler herausfand, in deiner Wohnung Benzin ausgeschüttet und anschließend angezündet. Der Grund seiner Tat soll persönliche Gründe gehabt haben. Bis zu seiner Festnahme soll er in leerstehenden Häusern beziehungsweise auf einer Bank in der Rudolf-Petershagen-Allee übernachtet haben bis er im Foyer des Greifswalder Universitätsklinikums gesehen wurde, wo er dann von der Polizei verhaftet werden konnte. Der von der Staatsanwaltschaft Stralsund beantragte Haftbefehl wurde durch das zuständige Amtsgericht Greifswald erlassen, so dass er in die Justizvollzugsanstalt Stralsund eingeliefert wurde. Ihn erwartet nun eine Anklage wegen schwerer Brandstiftung.

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Einbrüche in DLZ-Passage

06. Oktober 2016 Als am Donnerstagmorgen etwa 03:30 Uhr eine Reinigungskraft im Rahmen ihrer Arbeit die Passage des in der Hans-Beimler-Straße befindlichen Dienstleistungszentrums betrat, musste sie feststellen, dass dort zuvor mehrere Einbrüche vollzogen wurden. Betroffen waren der dort befindliche Presseshop, der Friseursalon sowie die Videothek. Darüber, wie hoch der Gesamtschaden ist, kann derzeitig noch keine Aussage getroffen werden, dieser muss erst noch von den Ladenbesitzern ermittelt werden, fest steht nur, dass der entstandene Schaden an Türen und Scheiben der Geschäfte von der Polizei auf etwa 1500 Euro geschätzt wurde.

Über zweihundert Verstöße gezählt

05. Oktober 2016 Schon etwa zweitausend Fahrzeuge wurden im Rahmen des ersten Tages der aktuellen themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Fokus auf Geschwindigkeit und Beleuchtung kontrolliert, zweihundertachtundzwanzig davon waren mit einer unangemessenen Geschwindigkeit unterwegs und zweiundzwanzig Fahrzeuge fuhren ohne Licht. Dieses lag nicht nur daran, dass vergessen wurde, dieses zu benutzen, bei einigen Fahrzeugen lagen auch technische Mängel vor. Da die themenorientierten Verkehrskontrollen den gesamten Oktober über durchgeführt werden, dürfte sich die Anzahl der Verstöße noch weiter erhöhen.

Unbekannte zerstören Auto von Greifswalder AfD-Mitglied

04. Oktober 2016 Die Passage „Der Geschädigte ist politisch aktiv.“ findet sich in der Polizeimeldung mit der Nummer 3446955 wieder, in welcher das Polizeipräsidium Neubrandenburg über einen Vorfall berichtet, der sich in der Nacht vom 3. zum 4. Oktober in der Bahnhofstraße ereignete. Hierbei wurden von unbekannten Tätern die Reifen eines VW Golf zerstochen sowie sämtliche Scheiben des Fahrzeuges eingeschlagen. Der entstandene Sachschaden wurde von der Polizei mit etwa 1700 Euro angegeben. Neben der Beschädigung des Fahrzeuges brachten die Unbekannten an der Wand des Hauses, in dem das Opfer wohnt, auf einer Fläche von etwa zweihundertfünfzig Mal hundertzwanzig Zentimetern ein großflächiges Graffiti mit einer eindeutig politischen Losung an, mit der dieses namentlich benannt wurde. Hierbei handelt es sich übrigens um ein einfaches Mitglied der Greifswalder AfD. Aufgrund einer offensichtlich politischen Motivation der Tat hat der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernommen.

Zwei Fahrzeuge der Marke Mazda gestohlen

04. Oktober 2016 Glaubt man der Häufigkeit ähnlich lautender Polizeimeldungen, gehören die Fahrzeuge des japanischen Automobilkonzerns Mazda zu den beliebtesten Zielen krimineller Diebesbanden, denn alleine in der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober sind gleich zwei Fahrzeuge dieser Marke gestohlen worden, die nur etwa dreißig Meter voneinander in der Prokofjewstraße geparkt waren. Das eine Fahrzeug war ein schwarzer Mazda 3 mit amtlichen Kennzeichen HGW-MP 68, das andere Fahrzeug ein blauer Mazda 6 mit dem amtlichen Kennzeichen HGW-NP 51. Der Wert der beiden Fahrzeuge betrug 16000 beziehungsweise 17000 Euro. Die Polizei bittet potenzielle Zeugen der Tat, sich unter der Telefonnummer 0395/5582-2224 an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg zu wenden, um mit Hilfe von sachlichen Hinweisen, die beiden Diebstähle aufklären zu können.

Einbruch in SPD-Wahlkreisbüro

03. Oktober 2016 Auch nach der Landtagswahl reißen die negativen Meldungen über politisch motivierte Straftaten nicht ab. So ereignete sich im Süden des Landkreis Vorpommern-Greifswald befindlichen Städtchen Torgelow ein weiterer Einbruch im Wahlkreisbüro von Patrick Dahlemann, der übrigens vor wenigen Wochen den Wahlkreis für die SPD erobern konnte. Etwa gegen 01:51 Uhr erreichte am 3. Oktober die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Notruf, der sie über einen Einbruch in das besagte Büro informierte. Da das Opfer des Einbruchs nicht vor Ort weilte, können zum derzeitigen Zeitpunkt keine Angaben über den genauen Schaden gemacht werden.

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Rauchmelder überführt Cannabispflanzenbesitzer

02. Oktober 2016 Ein ausgelöster Rauchmelder sorgte am Sonntag in Demmin dafür, dass die Polizei etwas mehr zu tun hatte als sonst, denn ein angebranntes Essen sollte sie zu einem polizeilich gesuchten Mann führen. Als am Abend die alarmieren Feuerwehrleute vor seiner Tür standen, um das vermeidliche Feuer zu löschen, bemerkten sie in der Wohnung einige spezielle Gerätschaften, auf die sie die Polizeibeamten aufmerksam machten, die nun die Wohnung durchsuchten. Hierbei fanden sie unter anderem drei Cannabispflanzen und verschiedene Utensilien zum Betäubungsmittelkonsum, die sie sicherstellten. Gegen den Bewohner der Wohnung wurde nicht nur eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen, sondern auch gleich eine ausstehende Geldstrafe eingetrieben, für die gegen ihn sogar ein Haftbefehl vorlag.

Explosion in der Ludwigsburger Wende

Explosion in der Ludwigsburger Wende

Explosion in der Ludwigsburger Wende

01. Oktober 2016 Am Nachmittag des 1. Oktober kam es in einer in der Ludwigsburger Wende 6b befindlichen Wohnung zu einer schweren Explosion, über deren Ursache derzeitig noch keine weitergehenden Informationen vorliegen. Glück im Unglück hatten die Mieter des betroffenen Aufgangs, die vom Geräusch der lautstarken Explosion alarmiert wurden, so dass sie ihre Wohnungen rechtzeitig verlassen konnten. Nur eine siebzigjährige Bewohnerin wies Symptome einer Rauchvergiftung auf, so dass sie in das Greifswalder Universitätsklinikum eingeliefert werden musste. Die alarmierte Feuerwehr brauchte daher keine Menschen zu retten und konnte sich auf das Löschen des Feuers konzentrieren. Durch die Explosion wurde nicht nur die Wohnung zerstört, in der sie passiert war, sondern auch die beiden darunterliegenden Wohnungen, die durch die Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der durch den Vorfall verursachte Sachschaden fiel letztendlich noch etwas höher aus, da herumfliegende Glassplitter mehrere vor dem Haus parkende Kraftahrzeuge beschädigten. Offensichtlich hatten auch die Passanten sehr viel Glück, denn es soll zu keinem weiteren Personenschaden gekommen sein. Nach Angaben der Polizei war nicht nur die Berufsfeuerwehr Greifswald mit vier Einsatzfahrzeugen und elf Feuerwehrleuten vor Ort, sondern auch die Freiwilligen Feuerwehren von Greifswald und Neuenkirchen, die mit insgesamt fünf Einsatzfahrzeugen und siebenundzwanzig Feuerwehrleuten zum Einsatzort kamen, sowie jeweils drei Notärzte sowie mehrere Rettungswagen.