Polizeiakte 2017/01

Polizei
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Zwei weitere Brandstiftungen

29. Januar 2017 Am Samstagabend kam es zu mehreren Brandstiftungen. Betroffen war diesmal eine in der Felix-Hausdorff-Straße befindliche leerstehenden Baracke, die Nach Aussagen der Polizei noch bis vor ein paar Jahren als Lagerraum genutzt wurde. Der Brand der etwa vierhundertfünfzig Quadratmeter großen Halle wurde gegen 21:15 Uhr bemerkt. Mit sieben Löschfahrzeugen rückten achtundzwanzig Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Greifswald an, um das Feuer zu löschen, viel mehr konnten sie offensichtlich nicht mehr ausrichten, denn die Halle brannte vollständig nieder. Auf etwa 30000 Euro wurde der entstandene Sachschaden geschätzt, der nach ersten Erkenntnissen durch eine Brandstiftung ausgelöst wurde. In diesem Fall hat nun auch der Kriminaldauerdienst Anklam die weiteren Ermittlungen übernommen. Nur kurz zuvor kam es zu einer weiteren Brandstiftung in Greifswald. Betroffen war diesmal ein nicht mehr fahrbereiter Nissan, der im Mühlenweg geparkt war. Gegen 20:00 Uhr wurde das Feuer entdeckt, der in Brand gesetzte Wagen brannte vollständig aus, was einen Sachschaden von etwa 1000 Euro darstellt. Potentielle Zeugen können sich unter der Telefonnummer 03834-540-0 an die Greifswalder Polizeidienststelle wenden.

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Brand bei Gebrauchtwagenhändler

25. Januar 2017 Auf dem Gelände eines in Schönwalde I befindlichen Gebrauchtwagenhändlers kam es am Abend des 24. Januar 2017 zu einem Brand, bei dem zwei Fahrzeuge und ein Imbisswagen das Opfer der Flammen wurden. Etwa gegen 20:30 Uhr wurde das Feuer entdeckt, über dessen Ursache und Schadenshöhe die Polizei bisher noch keine genaueren Angaben machen konnte, wobei eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann. Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Falles können unter anderem direkt beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834-540224 gemacht werden.

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Trickbetrüger nimmt Ehepaar aus

20. Januar 2017 Im Ernst-Wulff-Weg kam es am Donnerstagnachmittag gegen 15:30 Uhr zu einem erfolgreichen Trickbetrug, bei dem sich ein etwa vierzigjähriger Mann als Neffe eines betagten Ehepaares ausgab. Dabei wirkte er auf seine Opfer recht glaubhaft, da es seit über drei Jahrzehnte keinen Kontakt zwischen ihnen und dem vermeintlichen Neffen gab. Der vorgeblich am nächsten Tag beabsichtigte Kauf eines Autos war der Grund seines Erscheinens, da er eine sicheren Verwahrungsort für sein Geld benötigte. Seine Opfer verwiesen auf eine Blechschachtel, in der sie ihr eigenes Geld aufbewahrten, in dem der falsche Neffe einem dicken Briefumschlag deponierte, bevor er es sich anders überlegte und ihn zuzüglich des in der Blechschachtel befindlichen Geldes in Höhe von fast 400 Euro wieder entfernte. Nach Aussagen der Polizei war das Auffälligste an ihm seine graue, mit einer Bommel geschmückte Pudelmütze.

Auffahrunfall in Helmshagen

18. Januar 2017 In Höhe Ortseingang Helmshagen kam es am 18. Januar zu einem Verkehrsunfall bei dem zwei Fahrzeuge involviert waren. Gegen 07:50 Uhr war eine sechsunddreißigjährige Greifswalderin mit ihrem vollbesetzten Ford Focus unterwegs, als sie aus Richtung Greifswald kommend wegen eines vor ihr befindlichen Linksabbiegers anhalten musste. Da die Straßenverhältnisse zu diesem Zeitpunkt witterungsbedingt schlecht waren, schaffte es eine ihr folgende Fahrerin eines Renault Twingo nicht, ihr Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen zu bringen, so dass es zu einem Auffahrunfall kam, bei dem sich fünf Personen leichte Verletzungen zuzogen. Einzig die Fahrerin des Ford Focus blieb davon verschont. Der durch den Unfall verursachte Gesamtschaden wurde auf etwa 5000 Euro geschätzt, der nicht mehr fahrbereite Renault musste abgeschleppt werden.

Fahrzeug überschlug sich bei tödlichem Verkehrsunfall

13. Januar 2017 Am Donnerstagabend kam es auf der B105 kurz vor der Abzweigung nach Wackerow zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine beteiligte Person getötet und eine andere schwerverletzt wurde. Es war etwa gegen 18:50 Uhr, als aus bisher unbekannter Ursache ein siebenundzwanzigjähriger Fahrer mit seinem Mercedes von seiner Fahrspur abkam und in den Gegenverkehr geriet. Hier stieß sein Fahrzeug mit einem Toyota zusammen, der von einer vierundfünfzigjährigen Fahrerin gelenkt wurde. Dieser überschlug sich und landete im Straßengraben. In dem stark deformierten Fahrzeug hatte das Unfallopfer keine Chance, sie verstarb am Unfallort. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs kam etwas glimpflicher davon, er musste mit mit schweren Verletzungen ins Universitätsklinikum eingeliefert werden. Für etwa drei Stunden musste die Straße vollständig gesperrt werden, damit die Staatsanwaltschaft Stralsund beauftragten Unfallursachenermittler der Dekra ihre Arbeit machen konnen. Laut Aussagen der Polizei wurde der entstandene Sachschaden auf etwa 35000 Euro geschätzt.

Schwerverletzter Autofahrer

10. Januar 2017 Am Dienstag kam es gegen 02:00 Uhr zu einem Unfall auf der Umgehungsstraße, bei dem der Fahrer des verunglückten Fahrzeug schwerverletzt wurde. Dieser war aus Richtung Stralsund kommend mit seinem Opel Omega in Richtung Anklam unterwegs, als er aus bisher noch ungeklärter Ursache kurz vor der Abfahrt in die Anklamer Landstraße links von der Fahrbahn abkam. Er stieß mit der dortigen Schutzplanke zusammen und beschädigte ein etwa fünfzehn Meter langes Stück bevor er wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde und streifte mit mit der linken Seite des Fahrzeugs die an der Gegenspur befindliche Rechtsabbiegerampel, wodurch die komplette linke Fahrzeugseite aufgerissen wurde. Bei diesem Aufprall wurde der Fahrer eingeklemmt, so dass er erst durch die ihm zur Hilfe gekommenden Rettungskräfte aus diesem befreit werden musste, um schwerverletzt, unter anderem zog er sich zahlreiche Knochenbrüche zu, ins Klinikum eingeliefert werden zu können. Der bei diesem Unfall entstandene Sachschaden wurde von der Polizei mit etwa 6000 Euro angegeben.

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Mit 123 km/h durch Greifswald

09. Januar 2017 Im Januar lautet das Motto der seit dem 4. Januar auf dem Gebiet des im Polizeipräsidiums Neubrandenburg durchgeführten themenorientierten Verkehrskontrollen Geschwindigkeit und lichttechnische Einrichtungen. Da diese groß angekündigt werden, dürfte die Zahl der erwarteten Verstöße eigentlich gering sein, die Betonung liegt aber auf eigentlich, denn bei der am 8. Januar in Greifswald eingerichteten Messpunkt mussten leider recht viele Verstöße gezählt werden. In den acht Messstunden passierten tausendneunhundertfünfzig Fahrzeuge den Messpunkt, wovon zweihunderteinundneunzig Fahrzeuge schneller waren alszugelassenen 50 km/h. Von ihnen erhielten siebenunundzwanzig Fahrzeugführer einen Bußgeldbescheid. Den Rekord stellte ein Fahrzeugführer mit 123 km/h auf. Der Lohn seines rücksichtslosen Fahrstils waren 480 Euro Bußgeld, drei Monate Führerscheinentzug und zwei Punkte in Flensburg.

Fahrradfahrer stieß mit Transporter zusammen

07. Januar 2017 Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs sein sollte, dürfte das Problem mit den oft auf den Radwegen parkenden Fahrzeugen bekannt sein, die rücksichtslos den Verkehr behindern. Am Samstagvormittag sollte ein widerrechtlich auf dem Radschutzstreifen parkender Transporter der Deutschen Post einen Unfall in der Hans-Beimler-Straße verursachen, bei dem sich ein zweiundzwanzigjähriger Radfahrer schwere Verletzungen zuzog. Dieser fuhr auf aus Richtung Anklamer Straße kommend auf dem rechten Radweg in Richtung Schönwalder Landstraße, als er mit dem etwa auf Höhe der Hausnummer 72 am Fahrbahnrand geparkten Transporter zusammenstieß, der dort mit eingeschalteter Warnblinkanlage abgestellt war. Beim Zusammenstoß durchschlug der Radfahrer mit seinem Kopf die Heckscheibe des Transportes und zog sich unter anderem einen Kieferbruch sowie mehrere Schnittverletzungen im Gesicht zu, so dass er ins Universitätsklinikum eingeliefert werden musste. Weshalb der Radfahrer das geparkte Fahrzeug übersehen hatte, ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand noch ungeklärt. Bekannt ist nur die Höhe des am Fahrzeug entstandene Sachschaden, der von der Polizei mit 600 Euro angegeben wurde.

Radkappendieb erwischt

05. Januar 2017 03:23 Uhr ist für gewöhnlich keine Zeit, in der man aus dem Fenster schaut, dem Besitzer eines in der Einsteinstraße geparkten VWs konnte von der offensichtliche Schlaflosigkeit eines einundsechzigjährigen Mannes profitieren, denn dieser bemerkte bei seinem Blick aus dem Fenster einen Fahrzeug der Marke Ford, dessen Fahrzeugführer neben dem VW hielt, ausstieg und die vier Radkappen des Fahrzeuges abbaute. Eine auf Grund seiner Meldung alarmierte Polizeistreife brauchte nur etwa zehn Minuten, um den sich vom Tatort entfernten Dieb in der Stralsunder Straße zu stellen. Dank der guten Täterbeschreibung konnten sie den siebenundzwanzigjährigen Täter überführen und ihm vier gestohlenen Radkappen abnehmen.

Wendemanöver endete im Straßengraben

03. Januar 2017 Am späten Nachmittag des 3. Januar wollte ein sechsundvierzigjähriger Fahrzeugführer auf Höhe des Parkplatzes Oldenhagen sein Fahrzeug wenden, was ihm nicht gelingen sollte, da er seinen VW Golf statt auf die andere Fahrspur in den daneben befindlichen Straßengraben lenkte. Die Ursache für das missglückte Wendemanöver lag in dem hohen Alkoholpegel, dem die benachrichtigten Polizeibeamten bei dem unverletzt gebliebenen Mann feststellen mussten, der offensichtlich ziemlich angetrunken war. Der vor Ort durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1.72 Promille, so dass später auch noch eine Blutprobenentnahme durchgeführt werden musste. Dem verunfallten Fahrzeugführer wurde daher gleich der Führerschein abgenommen, zudem erhielt er eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Der durch den Unfall verursachte Schaden am Fahrzeug wurde auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Einbruch in Schuppen der Montessori Schule

02. Januar 2017 Den Jahreswechsel nutzen bislang noch unbekannte Täter, um am Wochenende auf das Geländer der im Helsinkiring befindlichen Montessori Schule zu gelangen und in den dortigen Geräteschuppen gewaltsam einzubrechen. Ihre Beute bestand aus einem orangefarbenen Rasentraktor, einer orangefarbenen Schneefräse und sämtlichen Zubehör, deren Wert mit etwa 7500 Euro angegeben wurde.