Polizeiakte 2017/06

Polizei
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Grausam getöteter Hund gefunden

27. Juni 2017 Einen grausigen Fund mussste am Montagabend eine Zeugin an der Brücke zur Insel Riems machen, als sie dort auf eine Hundeleiche stieß. Hierbei handelte es sich offensichtlich um eine recht junge Hündin, nach Aussagen der Polizei ist es wahrscheinlich ein Labrador-Rottweiler-Mix, der mit einer Waffe in den Hinterkopf geschossen wurde. Um die Hundeleiche zu versenken, wurde dieser ein schwerer Pflanzstein um den Hals gebunden, zudem band man dem Tier die Beine zusammen. Die etwa vierzig Kilogramm schwere Hundeleiche weist einen weißen Brustfleck sowie weiße Fellspitzen an den Hinterpfoten auf, zudem einen kupierten Schwanz. An dem schwarzen und relativ neuen Halsband von Karli befand sich eine gemusterte violettfarbene Leine aus Stoff.

Wilde Verfolgungsfahrt durch Greifswald

26. Juni 2017 Am Montagmorgen kam es zu einer Verfolgungsfahrt, durch die sich ein alkoholisierter Fahrer einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Mehrere Hinweise auf einen alkoholisierten Fahrzeugführer erhielt die Polizei gegen 7:00 Uhr, die diesen in der Innenstadt gewahr wurden. Statt sich den Polizeibeamten zu stellen, begann der Mercedesfahrer seine Flucht, die ihn auch durch die Stadtteile Schönwalde I und II führen sollte. Bei seiner Flucht nutze er aber nicht nur die Straßen, auch Fußgängerwege nutzte er widerrechtlich und gefährdete dabei mehrere Passanten im Dubnaring und in der Lomonossowallee. In der Maxim-Gorki-Straße fuhr er einen neunundfünfzigjährigen Fußgänger an und verletzte diesen schwer. Zuvor soll er einen Streifenwagen gerammt haben, der ihn den Weg versperren wollte. Schließlich konnte man ihn auf dem in der Walther-Rathenau-Straße befindlichen Garagenkomplex stellen, wo er sich euner Atemalkoholmessung verweigerte. Da auch eine freiwillige Blutprobenentnahme nicht möglich war, musste diese durch das zuständige Amtsgericht angeordnet und durchgeführt werden. Da sich viele Fußgänger und Autofahrer das sich mit offensichtlich zu hoher Geschwindigkeit bewegende Fahrzeug bemerkten und darauf reagierten, kam es nach Angaben der Polizei zu keinen weiteren Unfallopfern.

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Affendiebe ermittelt

20. Juni 2017 In der Nacht vom 06. zum 07. März wurde aus dem Greifswalder Tierpark ein Lisztaffe entwendet, welcher ein paar Tage später in Schönwalde II sichergestellt werden konnte. Doch leider war dieser nicht in der allerbesten Verfassung, nicht nur die fehlende Spezialnahrung machte sich bemerkbar, er hatte sich auch schwere Verletzungen an Maul und Beinen zugezogen, so dass er wenige Wochen nach dem Vorfall seinen Leiden erlag. Bei den Ermittlungen stelle sich heraus, dass es eigentlich zwei Affen sein sollten, welche für jeweils 500 Euro verkaufen wollte. Nur gelang die geplante Entführung zweier Affen nicht, da die Tiere in Panik gerieten. Ermittelt wurde nun ein fünfundzwanzigjähriger Mann, welcher wiederum einen dreißigjährigen Mann der Mittäterschaft bezichtigte. Zu den beiden Tatverdächtigen gesellt sich eine von der Polizei nicht näher beschriebene Frau, in deren Wohnung sich der Käfig mit dem entführten Lisztaffen befanden haben soll.

Unfälle mit schwerverletzten Radfahrern

19. Juni 2017 Am Montag kam es zu mehreren Verkehrsunfällen, bei denen sich jeweils die beteiligten Radfahrer schwere Verletzungen zuzogen. Der erste Vorfall erignete sich in der Gützkower Landstraße, wo gegen 17:10 Uhr ein sechsundzwanzigjähriger Radfahrer auf dem Radweg in Richtung Ortsausgang unterwegs war. In derselben Richtung befuhr ein dreiundfünfzigjähriger Mann mit seinem Seat, als auf Höhe des Evangelischen Krankenhauses Bethanien der Radfahrer auf die Fahrbahn fuhr, aber ohne sich dabei vorher umzuschauen, so dass er mit dem Fahrzeug zusammenstieß. Da seine Verletzungen so schwerwiegen waren, musste er mit einem Rettungswagen ins Klinikum gebracht werden. Der Sachschaden wurde auf etwa 2500 Euro geschätzt.

Mit 500 Euro wurde der Schaden des Verkehrsunfalls angegeben, der sich gegen 19:40 Uhr in der Osnabrücker Straße ereignete. In diesem Fall war es eine fünfzigjährige Fahrerin eines Suzuki, welche unachtsam war, und den sich auf Höhe der Einmündung der Münter Straße befindlichen dreiundachtzigjährigen Radfahrer übersah. Durch die missachtete Vorfahrt stieß sie mit ihm zusammen, so dass er sich Verletzungen am Kopf und seinen Händen zuzog, so dass er stationär ins Klinikum eingeliefert werden musste.

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Unangemeldete Demonstration

14. Juni 2017 Unter dem Motto Gegen rechte Gewalt wurde auf dem Greifswalder Marktplatz eine angemeldete Mahnwache durchgeführt, bei der nach Schätzungen der Polizei etwa fünfundsiebzig Personen teilnahmen. Die war anlässlich des am 10. Juni verübten Anschlags auf den Anklamer Demokratiebahnhof organisiert. Nach der genehmigten Mahnwache, die in der Zeit von 18:00 bis 18:55 Uhr stattfand, bewegten sich sechzig Teilnehmer in Richtung Europakreuzung und hielten dabei die Transparente hoch, die sie zuvor bei der Mahnwache verwendet hatten. Bei ihrem Marsch legten sie den Verkehr in der Bahnhofsstraße lahm. Die Überquerung der Europakreuzung wurde gegen 19:28 Uhr durch die eingesetzten Polizeibeamten verhindert, so dass sich die unangemeldete Versammlung anschließend auflöste. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Student überfallen

10. Juni 2017 Am Samstagmorgen kam es gegen 02:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem einundzwanzigjährigen Verbindungsstudenten und einer von der Polizei nicht näher beschriebenen Gruppe von Personen, welche diesen in der Wollweberstraße verletzten und beraubten. Unter Anwendung von körperlich Gewalt, das Opfer zog sich unter anderem Verletzungen im Gesicht zu, die medizinisch versorgt werden mussten, entrissen sie ihm das Verbindungsband seiner studentischen Vereinigung. Aufgrund der recht dünnen Faktenlage, bittet die Polizei mögliche Zeugen sich unter der Telefonnummer 0395/5582-222 4 bei der Einsatzleitstelle Neubrandenburg zu melden.

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Zwei Motorradunfälle in Diedrichshagen

01. Juni 2017 Die B 109 bei Diedrichshagen war am 1. Juni kein guter Ort für Motorradfahrer, denn kurz hintereinander ereigneten sich hier zwei Verkehrsunfälle, bei denen Motorradfahrer involviert waren. Der erste Unfall ereignete sich um 15:20 Uhr, als eine einundfünfzigjährige Fahrerin eines Mercedes einen Motorradfahrer übersah. Der sechsundzwanzigjährige Kradfahrer war mit seiner Suzuki in Richtung Anklam unterwegs und überholte kurz hinter Diedrichshagen eine Fahrzeugkolone, die durch einen Traktor hervorgerufen wurde. Hinter diesem fuhr als erstes Fahrzeug der Mercedes der Unfallverursacherin, welche zu einem Überholvorgang ansetzte, dabei aber nicht den Verkehr beachtete, denn neben ihr befand sich schon das Motorrad. Durch den Zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer und zog sich schwere Verletzungen zu, wegen der er stationär ins Klinikum eingeliefert werden musste.

Die B 109 war für eine dreiviertel Stunde vollgesperrt, etwa 8000 Euro betrug der Sachschaden. Die Straße war erst wenige Minuten wieder frei, da kam es gegen 16:35 Uhr zum nächsten Unfall. Hier war es ein vierundsechzigjähriger Fahrer eines Mitsubishis, der den stockenden Verkehr mit einem Abbiegemanöver umgehen und sein Fahrzeug auf das Gelände der hier befindlichen Tankstelle lenken wollte. In diesem Fall war es ein vierundfünfzigjähriger Fahrer einer Honda, der sich zeitgleich im Überholvorgang befand, und vom Autofahrer übersehen wurde. Auch in diesem Fall musste der Motorradfahrer stationär ins Klinikum eingeliefert werden, ambulant wiederum war die Versorgung des Unfallverursachers, der sich beim Zusammenstoß leichtere Verletzungen zuzog. Auf etwa 8200 Euro wurde der entstandene Sachschaden von der Polizei geschätzt.