Anzeige

Polizeiakte 2017/11

Polizei
Polizei

Brandstiftung in Dönerbude

28. November 2017 Die in der Anklamer Straße befindliche Dönerbude wurde in der Nacht vom 27. auf den 28. November das Opfer einer Brandstiftung, welche diese aber nicht in Flammen aufgehen ließ, da die beiden durch das Toilettenfenster ins Innere geworfenen Brandsätze von selbst ausgingen und sich das Feuer nicht ausbreiten konnte. Aufgrund der Brandspuren wurde der entstandene Sachschaden auf etwa 200 Euro geschätzt. Da der Betreiber nach Angaben der Polizei nicht aus Deutschland stammt, vermutet diese ein fremdenfeindliches Motiv, jedenfalls schließt sie dieses nicht aus. da der Dönerstand mit einem derzeitigen Preis von 2.50 Eurp pro Döner der preisgünstigste Anbieter von Dönern in Greifswald ist, könnte das Untersuchungsergebnis wahrscheinlich anders ausfallen. Der Zeitpunkt der Tat konnte für den Zeitraum von Montag 21:00 bis Dienstag 08:00 Uhr eingegrenzt werden. Potentielle Zeugen können sich unter der Telefonnummer 0395-55822224 an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg wenden.

Anzeige

Junger Mann vergewaltigt

26. November 2017 Ein neunzehnjähriger Mann hielt in den frühen Sonntagsmorgenstunden in einer namentlich nicht erwähnten Gaststätte der Greifswalder Altstadt auf, als er etwa gegen 05:30 Uhr deutliche Zeichen einer Betäubungsmittelbeeinflussung wahrnahm und nach eigenen Aussagen teilweise handlungsunfähig gewesen sein soll. Daraufhin verließ er das Lokal, aus dem ihm dann ein bisher unbekannter Tatverdächtiger folgte. Aufgrund der durch die Betäubungsmittel negativ beeinflussten Reaktionsfähigkeit, gelang es diesem das Opfer zu überwältigen und in der Nähe des Parkplatzes in der Schützenstraße zu vergewaltigen. Nach Aussagen des Opfers bemerkten einige Leute diese Situation, wurden aber durch den Täter verbal überzeugt, dass nichts sein. Später gelang dem Vergewaltigungsopfer die Flucht aus dieser Situation, aufgrund der durch die Betäubungsmittel verursachten Erinnerungslücken begab er sich aber erst am Abend zur Polizei. Der Tatverdächtige soll etwa dreißig Jahre alt, etwa hundertneunzig Zentimetern groß und neunzig Kilogramm schwer gewesen sein. Er trug zudem einen nicht näher beschriebenen Bart und könnte feminin geschminkt gewesen sein.

Verkehrsunfall beim Gleis 4

04. November 2017 Zwei Autofahrerinnen, welche den Parkplatz des Einkaufszentrum Gleis 4 als Ziel hatten, fuhren am Samstagnachmittag aus jeweils anderer Fahrtrichtung die Bahnhofsstraße entlang, als sie etwa gegen 17:35 Uhr in Höhe der Ampelanlage mit ihren Fahrzeugen zusammenstießen. Die Aussagen der beiden Unfallfahrerin waren recht widersprüchlich, so dass die Polizei auf die Aussagen von Zeugen angewiesen ist, welche den Unfall beobachtet haben sollten. Während die Fahrerin eines VW Fox behauptete, dass die Ampelanlage von Grün auf Gelb schaltete und sie den Einmündungsbereich noch passieren wollte, behauptete die Fahrerin des Seat Ibiza, dass die Ampelanlage Grün zeigte und sie daher in den Einmündungsbereich fuhr. Wer etwas gesehen haben sollte, möchte sich daher unter der Telefonnummer 03834-5400 bei der Polizeidienststelle melden, damit die Polizei diesen Sachverhalt aufklären kann. Während der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen auf etwa 10000 Euro geschätzt wurde, kamen die beiden Autofahrerinnen mit leichteren Verletzungen relativ glimpflich davon, welche nach Angaben der Polizei vor Ort nicht ärztlich versorgt werden mussten.

Anzeige

Themenorientierte Verkehrskontrollen – Handy und Überholen

03. November 2017 Am 2. November kontrollierten etwa huntertfünfzig Polizeibeamte an ungefähr sechzig Kontrollstellen im Rahmen der diesmonatigen themenorientierten Verkehrskontrollen, die unter dem Motto Handy und Überholen stehen, den Verkehr im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Über anderthalbtausend Fahrzeuge wurden allein während des ersten Tages kontrolliert, wobei sechsundfünfzig Handyverstöße geahndet werden mussten. Die meisten davon, nämlich dreißig, wurden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte begangen, der Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Landkreis Vorpommern-Rügen folgten mit jeweils dreizehn Verstößen. Da seit dem 19. Oktober die Strafen für Handybenutzung in fahrenden Fahrzeugen deutlich teurer geworden sind, sind für einen solchen Verstoß mindestens 100 Euro statt bisher 60 Euro Strafe fällig.

Strafen konnten übrigens auch vier Radfahrer zahlen, die während der Fahrt ihr Handy benutzten. Diese sind übrigens auch kostenintensiver geworden, denn statt bisher 30 Euro werden seit dem 19. Oktober 55 Euro fällig. Da das Motto Handy und Überholen der themenorientierten Verkehrskontrollen die Kontrollen auf andere Verstöße nicht ausschließt, kamen neunzehn Verstöße beim Überholen, siebenundzwanzig Verstöße gegen die Vorfahrtsregeln und einunddreißig Verstöße gegen die Gurtpflicht dazu. Nach Angaben der Polizei wurden im letzten Monat über vierundvierzigtausendsechshundert Fahrzeugführer kontrolliert und dabei mehrere tausend Verstöße registriert. Im Monat Dezember wird das Motto der themenorientierten Verkehrskontrollen übrigens Alkohol und Drogen lauten, schließlich beginnt am 27. November in Mecklenburg-Vorpommern die Saison der Weihnachtsmärkte, die mit ihren Glühweinständen für schon für so manche Alkoholfahrt gesorgt haben.

Anzeige

Betrunkene Diebe erwischt

01. November 2017 Am Abend des 31. Oktobers überwanden drei Personen im Alter von 27, 28 und 33 Jahre den Zaun, der das Freigelände des Dänischen Bettenlagers in Schönwalde I umgibt. Von diesem entwendeten sie vier Gartenstühle im Wert von insgesamt 120 Euro, wurden dabei aber von einem Zeugen gesehen, der die Polizei informierte, welche die drei Täter, die aus Greifswald beziehungsweise bei Jarmen wohnen sollen, gegen 22:35 Uhr festnehmen konnte. Wahrscheinlich waren diese bei ihrem Einbruch recht laut vorgegangen, denn bei zwei der drei Einbrecher stellten die alarmierten Polizeibeamten Atemalkoholwerte von 2.38 beziehungsweise 2.87 Promille fest.