Polizeiakte 2018/07

Polizei
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Zug rammte Auto

14. Juli 2018
Am Sonnabendmittag kam es auf der Ladebower Chaussee zu einem Unfall, an dem der zum Fischerfest Gaffelrigg eingesetzte Sonderzug der Preßnitztalbahn und ein rotes Fahrzeug beteiligt waren. der Fahrer des Fahrzeuges überquerte mit diesem einen unbeschrankten Bahnübergang, offensichtlich ohne nach links und rechts zu schauen, als dieses von der Lok erfasst wurde, deren Geräuschkulisse eigentlich kilometerweit vernehmbar war. Glücklicherweise wurden bei diesem Unfall keine Personen verletzt. Während bei dem Zug lediglich das Trittbrett beschädigt wurde, musste der Sachschaden am Fahrzeug mit 4000 Euro angegeben werden.

Puppe schwamm im Ryck

13. Juli 2018 Ein menschengroßes, schwimmendes Etwas schwamm am Freitagabend gegen 19:00 Uhr auf Höhe der Brücke in der Stralsunder Straße im Ryck, weshalb die Kameraden der Berufsfeuerwehr mit einem Schlauchboot ausrücken mussten, um die vermeintlich ertrunkene Person zu bergen. Es handelte sich aber um keine Wasserleiche, sondern um eine aus Kleidungsstücken gebastelte Puppe, an der ein in Folie eingepacktes Schreiben befestigt wurde, welches mit der Aussage „Wären Fluchtrouten sicher, wäre ich nicht hier! Fähren statt Frontex!“ eine tagesaktuelle politische Botschaft enthielt. Darüber wer die Urheber der Aktion waren, konnte die Polizei bisher keine Aussagen tätigen.

Zeugen beobachteten Unfallflucht

11. Juli 2018 Am Mittwochabend kam gegen 23:00 Uhr in der Hainstraße ein achtunddreißigjähriger Greifswalder mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und rammte zwei geparkte Fahrzeuge, einen BMW und einen Skoda. Mit seinem an der Front und der Motorhaube beschädigten Fahrzeug blieb er aber nicht stehen, sondern flüchtete vom Unfallort. Ein Fußgänger wurde aber durch den Lärm auf den Unfall aufmerksam. Nach gut einer Stunde passierte er den Unfallort wieder, so dass ein Zeuge das Fluchtfahrzeug zuparken und den unfallflüchtigen Fahrer vor einer weiteren Flucht abhalten konnte. Nicht nur dass er einen Schaden verursacht hat, der auf 8500 Euro geschätzt wurde, ihn erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, der Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr.

Zigarette verursachte Balkonbrand

10. Juli 2018 Eine nicht ordnungsgemäß ausgedrückte Zigarette verursachte am Dienstag gegen 03:00 Uhr auf einem Balkon in der zweiten Etage eines in der Feldstraße befindlichen Mehrfamilienhauses ein Feuer, bei dem die darauf befindlichen Balkonmöbel in Brand gerieten. Glücklicherweise kamen durch diesen keine Personen zu Schaden, die in der betroffenen Wohnung befindliche sechsundzwanzigjährige Tochter der Wohnungsmieter wurde rechtzeitig durch das Geschehen geweckt, so dass sie sich in Sicherheit bringen konnte. Laut Aussagen der Polizei mussten insgesamt sechs Personen aus dem Haus evakuiert werden. Der Brand, der einen Sachschaden von etwa 10000 Euro verursachte, breitete sich nichts ins Gebäudeinnere aus, so dass die alle Wohnungen des Hauses bewohnbar blieben. Wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung hat die die Polizei die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Fahrzeug überschlug sich

08. Juli 2018 Am Sonntagvormittag war ein dreiundzwanzigjähriger Fahrer mit seinem Chrysler auf dem Ernst-Thälmann-Ring in Richtung Koitenhäger Landstraße unterwegs, als er gegen 11:20 Uhr in der Rechtskurve die Gewalt über sein Fahrzeug verlor, links von der Fahrbahn abkam, dabei über einen Bordstein fuhr und sich mit dem Fahrzeug überschlug, welches auf dem Fahrzeugdach liegenblieb. Zuvor kollidierte das Fahrzeug mit einem Briefkasten und einer Packstation der Deutschen Post, welche durch den Aufprall gegen einen parkenden Seat geschleudert wurde. Der Unfallfahrer versuchte vom Unfallort zu fliehen, konnte aber durch einen Zeugen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten festgehalten werden. Diese hatten aufgrund seines auffälligen Auftretens den begründeten Verdacht, dass der Unfallverursacher unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln gefahren ist. Die Liste der Rechtsverstöße fällt recht lang aus, denn gegen ihn wurde nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Durch den Unfall wurde ein Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro verursacht, der verunfallte Chrysler war nach diesem nicht mehr fahrbereit.

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Falsche Polizisten ergaunerten 9000 Euro

02. Juli 2018 Ein vorgeblicher Anruf vom Berliner Landeskriminalamt verunsicherte eine siebenundsechzigjährige Greifswalderin so sehr, dass sie auf den Trickbetrug hereinfiel und den Tätern 9000 Euro in bar übergab. Zuvor erzählten sie ihr von festgenommenen Einbrecherbanden und dass ihr Geld auf dem Konto und auch sie selbst in Gefahr ist. Alle vier Stunden sollte sie die falschen Polizeibeamten anrufen und ihnen so ein Lebenzeichen geben. Einen Tag später folgte die Aussage, dass auch die Mitarbeiter ihrer Bank in dem Fall involviert seien und dass die Geschädigte besser ihr Geld abheben sollte. Da das Geld gefälscht angeblich war, wollten sie einen Beamten vorbeischickten, der dieses abholen und überprüfen sollte. Nachdem sie dieses nicht wiederbekam, wendete sie sich an die Polizei, in diesem Fall waren es echte Polizeibeamte, welche sie über den Sachverhalt dieser Trickstraftat aufklärten.