Polizeimeldungen 06/2019

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Greifswalder Polizei sucht Unfallzeugen

07. Juni 2019 Am Mittwoch, dem 05. Juni 2019, gegen 13:00 Uhr kam es in Greifswald im Bereich der Einsteinstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw beim Ausparken einen hier ebenfalls geparkten Motorroller touchierte, so dass dieser zu Fall kam und beschädigt wurde. Der Pkw-Fahrer entfernte sich daraufhin unerlaubt vom Unfallort. Die bisherigen Ermittlungen zum Unfallhergang und dem mutmaßlich unfallverursachenden Pkw haben ergeben, dass der Unfall selbst durch mehrere Zeugen beobachtet worden ist. Aus diesem Grund bitten wir darum, dass sich insbesondere die bislang noch unbekannte Frau, die unmittelbar nach dem Unfallgeschehen mit der geschädigten Motorrollerbesitzerin sprach, bezüglich der von ihr gemachten Feststellungen der Polizei als Zeugin zur Verfügung stellt. Weitere Personen, die zum Unfallzeitpunkt in der Einsteinstraße relevante Feststellungen gemacht haben, werden ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei in Greifswald unter 03834 540 224 zu melden.

Versuchter Totschlag in Greifswald

06. Juni 2019 Am 06.06.2019, gegen 01:00 Uhr kam es auf einem Spielplatz in der Koitenhäger Landstraße in Greifswald zu einem versuchten Totschlag. Ersten Ermittlungen zufolge kam es zwischen zwei Tatverdächtigen und dem Geschädigten zu einem Streit. In dessen Verlauf stach einer der Tatverdächtigen, mit einem mitgeführten Messer mehrmals auf den Oberkörper des Geschädigten ein. Als ein Zeuge dazwischen ging, flüchteten beide Tatverdächtige. Der Geschädigte, ein 16-jähriger Syrer, wurde schwer verletzt ins Klinikum Greifswald verbracht und wird derzeit behandelt. Im Rahmen der ersten Ermittlungen konnten die Identität und der Wohnort des Haupttäters bekannt gemacht werden. Bei diesem handelt es sich um einen 23-jährigen Iraner. Er konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen und vorläufig festgenommene werden. Der Kriminaldauerdienst aus Anklam hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zum zweiten Tatverdächtigen aufgenommen. Diese dauern gegenwärtig an.

Kontroll-Ergebnisse Kampagne „Alkohol und Drogen“ und Zusammenfassung Mai-Kampagne

05. Juni 2019 Seit gestern kontrollieren Beamte in ganz Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Seit dem Auftakt haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise MSE, VG, VR) rund 90 Beamte mehr als 600 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie zwölf Alkoholfahrten fest (fünf KfZ-Führer, sieben Radfahrer) sowie sieben Kraftfahrzeugführer, die im Verdacht stehen, berauscht gefahren zu sein. Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden. Außerdem haben die Beamten in den ersten vier Juni-Tagen bereits 459 Geschwindigkeits- und 24 Handyverstöße geahndet.

Im Monat Mai lag der Schwerpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ auf „Zweiradfahrern“. Im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg wurden 2.039 Fahrzeugführer, darunter themenbedingt überwiegend Zweiradfahrer, kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 124 verschiedenen Kontrollorten bei Radfahrern unter anderem 124-mal Handyverstöße, 30 Alkoholfahrten sowie eine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Außerdem gab es 38 Verstöße gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen (Fehler bei der Benutzungspflicht, technische Mängel). Und 206-mal wurden Vorfahrt- und Vorrangfehler festgestellt. Bei Kradfahrern mussten die Beamten im Mai unter anderem bei einem Überholverstoß, zwei Alkoholfahrten und fünf Verstößen gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen tätig werden.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“

04. Juni 2019 Heute, am 4. Juni, starten in ganz Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Im Jahr 2018 gab es in Mecklenburg-Vorpommern beinahe 100 Unfälle mit schwerverletzten oder getöteten Menschen aufgrund von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr. Im Polizeipräsidium Neubrandenburg (Landkreise MSE, VR und VG) sind heute über 70 Beamte für diese Kontrollen im Einsatz.

Eine Präventionsveranstaltung zu diesem Thema findet in der Universitätsmedizin Greifswald statt. Umgesetzt wird das internationale Präventionsprogramm „P.A.R.T.Y.“ (Prevent Alkohol an Risk Related Trauma in Youth) der Unfallklinik rund um den medizinischen Handlungsablauf verursacht durch Drogen und/oder risikoreiches Verhalten im Straßenverkehr. Schüler einer 10. Klasse sollen Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen. Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.