Richtfest im Greifswalder Stadtarchiv

Stadtarchiv Greifswald im Rohbau
Stadtarchiv Greifswald im Rohbau

Etwa elf Monate ist es her, seitdem der Grundstein für das neue Stadtarchiv gelegt wurde. Seitdem nahm der Bau nach und nach an seine Form an, so dass am Nachmittag des 4. Juni 2019 das traditionelle Richtfest gefeiert werden konnte. Schon im April waren die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Inzwischen wurde auch das Dach fertiggestellt und die ersten Fenster eingebaut. Für das geschäftige Treiben auf der Baustelle zeigen sich zurzeit andere Gewerke verantwortlich, denn neben den Trockenbauern, die im Inneren des Gebäudes die Wände einziehen, sind es Handwerker, welche das Haus mit Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen ausstatten.

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Auch die das Erdgeschoss prägende Glasfassade gehört noch zu den Positionen, die derzeitig erledigt werden. Geplant ist, dass das neue Stadtarchiv im Frühjahr 2020 fertiggestellt sein soll, bis dahin wird das Gebäude auch mit einer doch recht markanten Fassade ausgestattet werden. Das viergeschossige Gebäude wird im Erdgeschoss einen großen Lesesaal und dank verschiebbarer Wände eine größeren Veranstaltungsraum verfügen.

Bis die Akten des Stadtarchivs an ihren neuen Standort stehen, kann es dann aber noch einige Zeit vergehen, denn der Umzug wird nach Aussagen der Stadtverwaltung erst dann durchgeführt, wenn die klimatischen Bedingungen für den Transport optimal sind. Im Gegensatz zum Neubau der Erwin-Fischer-Schule ist der Neubau des Stadtarchivs nicht im geplanten Kostenrahmen geblieben. Ursprünglich waren dieser mit 6,4 Millionen Euro geplant, aufgrund von Kostensteigerungen geht man derzeitig von 7,5 Millionen Euro aus, welche das Stadtarchiv letztendlich kosten wird.

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Es kam während der Bauphase nicht nur zu einer Kostensteigerung von über 17 Prozent, aufgrund einer notwendig gewordenen neue Ausschreibung verschiedener Gewerke kam es in diesem Frühjahr zudem zu einer deutlichen Verzögerung des Baufortschritts. Zumindest blieben die gestiegenen Kosten nicht alleine ein Problem der Stadt Greifswald, denn auch das Land Mecklenburg-Vorpommern erhöhte die ursprünglich zugesagten 3 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln um einen sechsstelligen Betrag.

Selbst nach der Einweihung des Stadtarchivs im nächstem Jahr wird das Baugeschehen nicht beendet sein, denn die Landesregierung hatte sich im Sommer des letzten Jahres für Greifswald als Standort des Pommerschen Landesarchivs und des Landeskirchlichen Archivs entschieden. Das Pommersche Archivzentrum soll neben dem Stadtarchiv entstehen und baulich mit diesem verbunden werden. So sollen dann einige Räumlichkeiten gemeinsam genutzt werden und Synergien genutzt werden.

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Synergien wird man dann auch im wissenschaftlichen Bereich haben, denn beiden Forschungszentren zur pommerschen Geschichte können dann aufgrund der günstigen Lage nicht nur durch die hiesige Universität genutzt werden, sondern auch durch Wissenschaftler die Universität Stettin. Bis es aber soweit ist, muss man sich mit den etwa 400 Quadratmetern Fläche umfassenden Stadtarchiv begnügen, für dessen Gestaltung sich das in Dresden beheimatete Architekturbüro Code Unique Architekten BDA Volker Giezek verantwortlich zeigte. Diese setzte sich bei einem europaweiten Planungswettbewerb gegen fünfunddreißig Konkurrenten durch.

Impressionen vom Richtfest

Stadtarchiv Greifswald

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