Polizeimeldungen 07/2019

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Segelschulschiff Greif auf Grund gelaufen

22. Juli 2019 Der Schonerbrigg Greif ist am 21.07.2019 gegen 15:30 Uhr aus bisher unbekannter technischer Ursache an der Backbordseite des Fahrwassers vor der Hafeneinfahrt Greifswald Wieck nach Grundberührung festgekommen. Die an Bord befindlichen Tagesgäste wurden unverletzt durch Boote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft an Land gebracht. Gegen 19:35 Uhr kam der Schonerbrigg Greif dann aus eigener Kraft frei und machte kurze Zeit später ohne fremde Hilfe an seinem Liegeplatz in Greifswald Wieck fest. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Seeunfalls werden durch die Wasserschutzpolizei Wolgast und die weiteren zuständigen Behörden geführt.

Verkehrsunfall mit verletzter Person in Greifswald

19. Juli 2019 Am Morgen des heutigen Freitags kam es auf der Koitenhäger Landstraße auf Höhe der Hausnummer 1b (Anliegerstraße) in Greifswald zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Nach Informationen der Polizei ist ein 47-jähriger Fahrer eines PKW Ford mit seinem Anhänger die Straße entlang gefahren, als plötzlich eine 63-jährige Radfahrerin aus der Einfahrt eines Parkplatzes entgegengesetzt der Fahrtrichtung fuhr. Diese fuhr frontal gegen den PKW, stürzte auf die Motorhaube und kam an der Windschutzscheibe des Fahrzeuges zum Liegen. Die Fahrradfahrerin erlitt dabei schwere Verletzungen und musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Der PKW war durch den Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste dich ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1.100 Euro.

Gefahrguteinsatz in einem Versandlager

19. Juli 2019 Heute Morgen informierte die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass ein beißender Geruch in einem Versandlager eines Unternehmens in der Siemensallee in Greifswald festgestellt wurde. Der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr Greifswald mit einer Stärke von 13 Beamten sowie die Freiwillige Feuerwehr mit 11 Kameraden befinden sich neben Polizeikräften vor Ort. Nach aktuellen Informationen soll Kühlmittel aus dem Aggregat einer Be- und Entlüftungsanlage ausgetreten sein. Das Gebäude wurde evakuiert. Mit jetzigem Stand wurden keine Personen verletzt. Dennoch wurden drei Mitarbeiter vorsorglich ins Universitätsklinikum gebracht, um dort medizinisch untersucht zu werden. Es besteht derzeit keine Gefahr für Personen in den umliegenden Bereichen. Eine Fachfirma ist am Ereignisort eingetroffen, um den Mangel zu beseitigen. Des Weiteren wird das Gebäude zurzeit gelüftet. Ob die Arbeiten heute fortgeführt werden können, ist derzeit nicht bekannt. Ein Sachschaden ist nicht entstanden.

Kollision einer Segelyacht mit der Klappbrücke in Greifswald-Wieck

12. Juli 2019 Am 12.07.2019, gegen 13:00 Uhr, kam es an der Zugbrücke in Greifswald-Wieck zu einem Sportbootunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Eine Motorsegelyacht fuhr einlaufend vom Greifswalder Bodden zum Museumshafen Greifswald. Bei der Brückenpassage lief die Yacht aus dem Ruder und kollidierte mit den backbordseitigen Wanten des Besanmastes mit dem geöffneten Klappteil der Holländerbrücke. Dadurch brach die Mastspritze des Besanmastes ab und stürzte auf das Achterdeck. Zwei Personen wurden durch herabstürzende Teile verletzt und kamen ins Uni-Klinikum Greifswald. Nach einer ersten Begutachtung entstand an der Brücke offensichtlich kein Schaden. Eine genauere Prüfung erfolgt in den kommenden Tagen. WSPSt Greifswald

Steine und Glasflaschen in Greifswald auf Schienenköpfe gelegt / Bundespolizei warnt vor Gefahren im Bahnbereich

01. Juli 2019 Bereits am vergangenen Freitag wurden in Greifswald an insgesamt fünf Stellen Schottersteine und Glasflaschen auf die Gleise im Bereich des Haltepunktes Süd gelegt. Eine Regionalbahn überfuhr die Hindernisse. Personen- und/ oder Sachschäden sind hierbei nicht eingetreten. Es besteht der Verdacht des unerlaubten Eingriffs in den Bahnverkehr. Die unverzüglich eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den mutmaßlich tatverdächtigen Personen um vier noch namentlich unbekannte Kinder bzw. Jugendliche handelt.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Gefahren im Bahnbereich hin. Kinder setzen sich beim Spielen oft unbewussten Gefahren aus. Eine mögliche Gefahr von vielen ist, von durchfahrenden Zügen erfasst und dabei schwer verletzt oder gar getötet zu werden. Die Sogwirkung von vorbeifahrenden Zügen ist hierbei nicht zu unterschätzen. Auch das Auflegen von Steinen ist kein „Dummjungenstreich“. Überfährt ein Zug z.B. Schottersteine fliegen Splitter oder ganze Steine wie Geschosse in alle Richtungen.

Kinder oder auch unbeteiligte Personen können dadurch lebensgefährlich verletzt werden. Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz! Wir raten Eltern mit ihren Kindern über die Gefahren auf und an Bahnanlagen zu sprechen, um sie für mögliche Folgen zu sensibilisieren. Wer Kinder an den Gleisen beobachtet, wird gebeten, die Bundespolizeiinspektion Pasewalk unter der Telefonnummer 03973 – 2047 – 0 bzw. über die kostenfreie Hotline 0800 – 6888 000 der Bundespolizei oder über das Internet unter www.bundespolizei.de zu informieren.