Das Kultur- und Initiativenhaus Greifswald erhält Fördermittel vom Bund

Gesellschaftshaus zum Greif in Greifswald
Gesellschaftshaus zum Greif in Greifswald
(MV) Für den Zeitraum von Freitag, 10. April 2020, 00.00 Uhr, bis Montag, 13. April 2020, 24.00 Uhr, ist es den Einwohnern Mecklenburg-Vorpommerns untersagt, tagestouristische Ausflüge zu den Ostseeinseln (Usedom, Rügen, Hiddensee, Poel, Halbinsel Fischland Darß Zingst), in das Gebiet der an der Ostsee gelegenen Städte und Gemeinden, einschließlich der Sund- und Boddengewässer sowie der Haffe und Wieken, in die Stadt Waren an der Müritz, in die Ämter Malchow, Malchin am Kummerower See, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Röbel-Müritz, Seenlandschaft Waren und in die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft zu unternehmen.

Man könnte den Brief als ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk betrachten, den der Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. in seinem Briefkasten finden wird, denn in diesem soll ein positiv beschiedener Antrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stecken. Wie die für Greifswald zuständige Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen in einer Mitteilung verlauten ließ, stieß der an das Ministerium gestellte Antrag des Vereins auf eine positive Resonanz. Mit den bewilligten Fördermitteln sollen laut Ministerium innovative gemeinschaftliche Wohnprojekte vorangebracht werden, denn das ehemalige Gesellschaftshaus Zum Greif soll nicht nur ein Ort der Kultur, sondern auch des Zusammenlebens werden. Dank dieser Förderung dürfte die millionenschwere Sanierung des maroden Baukörpers, in dem einst das kulturelle Leben der Hansestadt tobte, bevor das Theater und die Stadthalle errichtet wurden, schneller realisiert werden können. Über die Höhe des bewilligten Betrages gibt es derzeitig noch keine genauen Angaben, es dürfte sich aber um einen größeren Betrag handeln, über den sich der Greifswalder Verein und dessen Mitglieder freuen können.