Polizeiakte 2015/12

Polizei
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Transporter und Werkzeug aus Werkstatt gestohlen

28. Dezember 2015 Während der Weihnachtsfeiertage kam es in einer in der Loitzer Landstraße befindlichen Werkstatt für Nutzfahrzeuge zu einem Einbruch, bei dem neben einem Transporter der Marke Renault auch zahlreiches Werkzeug entwendet wurde. Dabei wurde nicht nur das Werkzeug gestohlen, welches sich schon im gestohlenen Fahrzeug befand und einen Wert von mehreren tausend Euro gehabt haben soll, sondern auch diverses Werkzeug aus der zuvor aufgebrochenen Werkstatt. Insgesamt soll, nach Schätzungen der Polizei, der durch den Einbruch verursachte Gesamtschaden über 40000 Euro betragen.

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Garageneinbrüche in der Helmshäger Straße

27. Dezember 2015 Während die meisten Leute die Weihnachtszeit besinnlich vor dem Weihnachtsbaum verbrachten, nutzen einige Kriminelle die günstige Gelegenheit, um auf Beutetour zu gehen. Das Ziel der Einbrecher war der Garagenkomplex in der Helmshäger Straße, in dem sie die Vorhängeschlösser von insgesamt fünfzehn Garagen gewaltsam aufbrachen, um letztendlich doch nur eine etwa 120 mal 80 Zentimeter große Metallkiste mitzunehmen, deren ausgekippter Inhalt in der Garage vorgefunden werden konnte. Der potenzielle Zeitraum der Garageneinbrüche wird zwischen dem 23. Dezember 07:00 Uhr und dem 27. Dezember 12:25 Uhr angegeben, der Sachschaden auf etwa 1500 Euro geschätzt. Demgegenüber fällt der begangene Stehlschaden in Höhe von etwa 200 Euro deutlich kleiner aus.

Gewalttätiger Radfahrer entpuppt sich als Mieter der explodierten Wohnung

22. Dezember 2015 Wie klein die Welt doch ist, mussten die Polizeibeamten am Montagnachmittag feststellen, als sie gegen 14:00 Uhr einen Mann festnahmen, der kurz zuvor eine siebenundsechzigjährige Fußgängerin angegriffen hatte, indem er sie beim Vorbeifahren mit seinem Fahrrad mittels eines Schlages auf den Kopf zu Fall brachte. Durch den Sturz zog sich die Frau Verletzungen an ihren Händen und Knien zu. Dank eines beherzten Passanten, der diesen Vorfall mitbekam und den Schläger festhielt, konnte die Polizei benachrichtigt werden. Diese stellten bei der Ausweiskontrolle fest, dass es sich bei dem Täter um den Mieter der Wohnung in der Maxim-Gorki-Straße handelte, welche am Samstag durch eine Explosion schwer beschädigt wurde. Der mehrfach vorbestrafte Täter wurde anschließend dem Haftrichter vorgeführt, der eine Untersuchungshaft anordnete. Da der Brandursachenermittler in der besagten Wohnung einen technischen Defekt als Brandursache ausgeschlossen hatte, geht er davon aus, dass die wahrscheinliche Explosionsursache bei ausgetreten Gase der Flüssigkeiten zu suchen ist, welche sich im Rahmen einer Renovierung in der Wohnung befanden, weshalb gegen den vierundzwanzigjährigen Täter zudem wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung ermittelt wird.

Die letzten Versammlungen des Jahres verliefen ohne Störungen

21. Dezember 2015 Dank dem nahen Fest der Liebe, wählten die Veranstalter der beiden am Montagabend stattfindenden Versammlungen recht weihnachtliche Mottos aus. Unter dem Motto FFDG wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest fanden sich nach Zählungen der Polizei hundertfünf Personen am Ärztehaus ein, auf dem Platz vor der gegenüberliegenden Sporthalle, wo das Motto Ankunft der Menschlichkeit – Greifswald für alle lautete, sollen es nach Aussagen der Polizei fünfundsiebzig Personen gewesen sein. Zwischen beiden Demonstrationen standen, wie schon bei den letzten Aktionen, hundertzwanzig Einsatzkräfte der Polizei, die für die Sicherheit sorgen sollten. Im Gegensatz zu den anderen Montagen kam es bei den wahrscheinlich letzten Demonstrationen dieses Jahres zu keinerlei Störungen beim Ablauf.

Versammlung am 21. Dezember 2015

Versammlung am 21. Dezember 2015

Explosion einer Wohnung in der Maxim-Gorki-Straße

20. Dezember 2015 Am Nachmittag des 19. Dezember kam es in der Maxim-Gorki-Straße zu einer Explosion in einer Einraumwohnung, welche einen Schwelbrand nach sich zog. Dieser konnte durch die Greifswalder Berufsfeuerwehr gelöscht werden, durch das eingesetzte Löschwasser wurde aber auch die darunter befindliche Wohnung schwer in Mitleidenschaft gezogen, sodass auch diese unbewohnbar wurde. Glück im Unglück hatte der Mieter der brennenden Wohnung, da sich dieser zur Unglückszeit nicht in dieser aufhielt. Auch die übrigen Bewohner der anderen Wohnungen des Hauses kamen nicht zu schaden, diese sind von den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr vorsorglich aus ihren Wohnungen evakuiert worden. Nach Schätzungen der Polizei wird der durch die Explosion entstandene Sachschaden mit etwa 20000 Euro angegeben, deren Ursache muss noch von einem Brandursachenermittler festgestellt werden.

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Frau fuhr mit 2.85 Promille gegen Ampel

13. Dezember 2015 Die Atemalkoholprobe ergab ein Ergebnis von 2.85 Promille, welche die Polizeibeamten am frühen Sonntagnachmittag bei der Frau feststellen mussten, welche kurz zuvor mit ihrem VW Polo gegen eine Lichtzeichenanlage gefahren war. Die verunglückte Autofahrerin kam diese aus Richtung Neuenkirchen gefahren und wollte auf den Hansering links abbiegen. Sie hatte aufgrund ihres stark alkoholisierten Zustandes ihr Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte mit der am Ende der Steinbeckerstraße befindlichen Lichtzeichenanlage und beschädigte nicht nur diese, sondern auch ihr Fahrzeug, welches einen wirtschaftlichen Totalschaden hatte. Dieser wurde von der Polizei auf 5000 Euro geschätzt. Dazu kommen weiter 3000 Euro, welche den Schaden an der Lichtzeichenanlage ausmachen. Die Fahrzeugführerin wurde aufgrund ihrer schweren Verletzungen in das Uniklinikum eingeliefert.

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Brennende Zigarette verursacht Brand im Obdachlosenheim

06. Dezember 2015 Am Abend des 5. Dezember kam es im Greifswalder Obdachlosenheim zu einem Brand, der durch eine brennende Zigarette verursacht wurde. Nach der derzeitigen Erkenntnislage rauchte einer der Bewohner der am Gorzberg befindlichen Einrichtung im stark alkoholisierten Zustand eine Zigarette im Bett, auf dessen Matratze glühende Asche geriet, die sich daraufhin in Brand setzte. Nach Aussagen der Polizei gelang es den Bewohnern des Obdachlosenheims die brennende Matratze zu löschen. Zu Schaden kam nicht nur der Verursacher des Feuers, der sich durch den Sturz aus dem Bett eine Kopfverletzung zuzog, sondern auch ein weiterer Mitbewohner, der eine Rauchgasvergiftung erlitt. Eine Evakuierung der übrigen Bewohner war dank des engagierten Eingreifens nicht notwendig, der Sachschaden wiederum, wurde von der Polizei auf etwa 300 Euro geschätzt. Gegen den Verursacher wurde eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen.

Einbruch in ein Fotografiegeschäft

03. Dezember 2015 Wie die Polizei heute mitteilt, kam es am Mittwochabend zu einem Einbruch in einem in der Weißgerberstraße befindlichen Fotografiegeschäft. Den Angaben zufolge brachen die Täter die Bürotür auf, um in die Geschäftsräume des Ladens zu gelangen. Aus diesem entwendeten sie mehrere Kameras und diverses Kamerazubehör im Wert von mehreren tausend Euro. Der Anruf, welcher die Polizei über den Einbruch informierte, ging gegen 20:08 Uhr ein, der Einbruch dürfte kurz zuvor passiert sein. Sachdienliche Hinweise, welche zur Aufklärung des Falles beitragen können, nimmt die Polizei gerne entgegen.