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Drehsegment des Greifswalder Sperrwerks eingesetzt

Sperrwerk Greifswald
Sperrwerk Greifswald

Wer am letzten Samstag frühmorgens in Wieck weilte, konnte mit etwas Glück beobachten, wie das einundzwanzig Meter lange und hundertzehn Tonnen schwere Drehsegment des Sperrwerks unter Anwesenheit von Umweltminister Till Backhaus eingesetzt wurde. Wer nun aber glaubt, dass sich damit die Bauarbeiten dem Ende nähern, irrt sich gewaltig, denn nach Angaben des Ministeriums ist die Fertigstellung des Sperrwerks erst für das Jahr 2015 geplant. Da der auf der Wiecker Seite vorhandene Deich den heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt, muss dieser erneuert werden. Daraus resultiert, dass das Greifswalder Sturmflutschutzsystem erst im Jahr 2016 einsatzbereit sein wird. Auch die Kosten für das durch die Ed. Züblin AG errichtete Bauwerk sind gestiegen und betragen inzwischen 27,9 Millionen Euro, nachdem ursprünglich 25,5 Millionen Euro eingeplant waren. Einen Blick auf das imposante Drehsegment bleibt interessieren Schaulustigen aber versagt, da sich dieses an seiner zukünftigen Position befindet: in etwa vier Meter Tiefe am Boden des Ryck.