Polizeiakte 2017/03

Polizei
Polizei

Autofahrerin übersah Radfahrerin

25. Febrauar 2017 Am 25. März kam es gegen 12:04 Uhr an der Ausfahrt des Toom-Baumarktes zu einem Verkehrsunfall, welcher aus einer Unachtsamkeit beim Abbiegen resultierte. Eine fünfundsiebzigjährige Radfahrerin fuhr die Gützkower Landstraße auf dem dort vorhandenen Radweg aus Richtung Siemensallee kommend in Richtung Altstadt, als sie an besagter Stelle von einem VW erfasst wurde, welcher von einer neunundzwanzigjährigen Greifswalderin gelenkt wurde. Da diese nach rechts abbiegen wollte, also genau in die Richtung, aus der das Unfallopfer kam, dürfte die Unachtsamkeit doch sehr groß gewesen sein. Das Fahrzeug erfasste die Radfahrerin, so dass sie stürzte und sich schwere Verletzungen am Oberkörper und am Kopf zuzog. Aufgrund dieser musste sie mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme des Greifswalder Klinikums eingeliefert werden. Laut Angaben der Polizei betrug der beim Unfall entstandene Sachschaden etwa 600.00 Euro.

Streit endete mit mehreren Messerstichen

18. März 2016 Am Abend des 17. März kam es gegen 20:15 Uhr in einer in der Ernsthofer Wende befindlichen Wohnung zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der einer der beiden Beteiligten durch mehrere Messerstiche schwerverletzt wurde. Der achtzehnjährige Täter verließ nach seinen Angriff auf seinen zwanzigjährigen Geschädigten, der trotz seiner schweren Verletzungen den Notruf der Rettungsleitstelle benachrichtigen konnte. Der Notarzt lieferte ihn ins Greifswalder Klinikum ein, wo er stationär behandelt werden muss. Der jugendliche Messerstecher konnte durch die Beamten der Polizei kurz nach seiner Tat ermittelt und festgenommen werden.

Entwendeter Lisztaffe wiedergefunden

12. Febrauar 2017 Die Freude der Greifswalder Affenhorde soll, glaubt man den Aussagen aus Kreisen des Tierparks, bei Ankunft des vermissten Kameraden herzzerreißend gewesen sein, sind die Lisztaffen reine Herdentiere und sind alleingestellt nicht überlebensfähig. Jedenfalls erhielt die Leiterin des Greifswalder Tierparks in den Abendstunden des 11. März einen anonymen Anruf, der sie über den Verbleib des Affens informierte. Diese befand sich in einer in einem Neubaugebiet abgestellten Tasche, welche zwei Mitarbeiter des Tierparks an dem beschriebenen Ort auffinden konnten. Auf das Wiedersehen mit seinen Kameraden musste das tierische Entführungsopfer aber warten, denn zuvor hielt ihn vor dem langerwarteten Wiedersehen eine Quarantäne und eine ärztliche Untersuchung ab.

Lisztaffe aus Greifswalder Tierpark gestohlen

07. März 2016 Da der Tierpark seit sein paar Tagen wegen der Vogelgrippe für den Besucherverkehr geschlossen ist, dürfte es für die Täter deutlich einfacher gewesen sein, in diesen einzubrechen und die Umzäunung des Tiergeheges zu durchtrennen, in dem die Lisztaffen untergebracht sind. Diese sind übrigent nach dem Komponisten Franz Liszt benannt, der eine ähnlich auffällige Frisur wie die südamerikanische Affenart hatte. Da es sich bei dieser Affenart um ein Herdentier handelt und eine spezielle Ernährung benötigt, dürfte sich dieser nach Einschätzung des Tierparks mit lauten Geräuschen sein Unwohlsein bekunden. Die Tiere sind etwa 20 – 30 Zentimer groß und haben einen Schwanz, der länger als der Körper selbst ist, der eine rötlichbraune vorzuweisen Färbung hat, welche an der Spitze schwarz ist. Die vom Kopf über die Schultern hängenden langen weißen Haare sind ein weiteres auffälliges Merkmal dieser Primaten. Die Polizeidienststelle Greifswald nimmt unter der Telefonnummer 03834-5400 sachdienliche Hinweise entgegen.

Anzeige

Gestohlener Fischkutter in Jarmen wiedergefunden

01. März 2016 Es war der hilfreiche Hinweis eines Zeugen, der die Polizei zum Fischkutter führte, der am 28. Februar im Hafen von Greifswald-Wieck gestohlen wurde. Der Einsatz eines Polizeihubschraubers und der Wasserschutzpolizei brachte keinen Erfolg, hatten die beiden Tatverdächtigen doch schon den weiten Weg nach Jarmen zurückgelegt und dabei den Greifswalder Bodden, den Peenestrom und ein langes Stück der Peene passiert. Etwa gegen 09:40 Uhr fiel dem Zeugen das für die Peene doch recht ungewöhnliche Wasserfahrzeug auf, und dank des WIE am Bug war auch der Heimathafen des Fischkutters eindeutig erkennbar. Die durch den Zeugen alarmierten Polizeibeamten konnten so zwei jugendliche Tatverdächtige erwischen, welche nach Aussagen der Polizei erst siebzehn beziehungsweise neunzehn Jahre alt waren, und vorläufig festnehmen.

Rückhaltesysteme und Handy

01. März 2016 Gleich zwei weitverbreitete Verstöße gegen die Straßenverkehrsverordnung stehen im Monat März im Fokus des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, welche für die drei Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte themenorientierte Verkehrskontrollen angekündigt hat. Offensichtlich sind diese immer noch nötig, denn alleine im Jahr 2015 waren es über dreitausendvierhundert Verstöße gegen das Verbot der Handynutzung am Steuer, gegen welche die Polizeibeamten Bußgelder verhängen mussten. Diese Zahl fällt aber recht gering aus, wenn man sie mit den Verstößen gegen die Anschnallpflicht vergleicht, denn im selben Jahr waren es über elftausend Verstöße, welche die Verhängung eines Bußgeldes erforderlich machten. Im Rahmen der nun begonnenen themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Fokus Rückhaltesysteme und Handy werden auf dem Gebiet des Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Neubrandenburg neununddreißig stationäre und mobile Kontrollstellen eingerichtet, an denen insgesamt hundertfünfundfünfzig Polizeibeamte ihren Dienst versehen sollen.