Polizeimeldungen 09/2019

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Missverständnis zum Ansprechen von Kindern in Greifswald

Die Polizei in Greifswald erhielt gestern gleiche mehrere Hinweise, wonach Kinder in Jarmshagen / Levenhagen sowie in Greifswald verdächtig angesprochen wurden. In den sozialen Netzwerken wurde bereits intensiv auf alle Sachverhalte hingewiesen. Zu dem Fall Jarmshagen / Levenhagen konnte die Polizei Greifswald bereits ermitteln, dass es sich um ein Missverständnis handelte.

Auch zu den Hinweisen, wonach Kinder im Bereich der Bushaltestelle „Volksstadion“ in Greifswald von einem Mann angesprochen wurden, kann die Polizei Entwarnung geben. Auch hier handelte es sich um ein Missverständnis. Der Bus, der Kinder nach einem Sportfest nach Hause fahren sollte, ist ausgefallen. Ersatzweise fuhr ein Transporter eines Taxi-Unternehmens und sollte die Kinder transportieren. Um in solchen Fällen auch an Bushaltestellen anhalten zu können, müssen sie bekannten schwarz-weißen Taxischilder abgedeckt oder abgenommen werden, was in dem Fall auch getan wurde. Für die Kinder war dieser Umstand völlig neu und das Fahrzeug demnach nicht bekannt. Auch hier ist kein Anfangsverdacht für eine Straftat gegeben. Die polizeilichen Ermittlungen wurden eingestellt.

In einem dritten Fall geht es um das Ansprechen von Kindern an der Bushaltestelle am Bahnhof Süd in Greifswald. Hierbei sollen Kinder von einem älteren Herrn angesprochen worden sein, ob sie Lust auf ein Abenteuer hätten. In dem Fall sind Schutz- und Kriminalpolizei allen Hinweisen nachgegangen, haben die Hinweisgeber und mehrere Kinder an der Bushaltestelle befragt. Ergebnis der Ermittlungen ist, dass die Kinder wie dargestellt von einem Herrn angesprochen wurden, dieser aber höchstwahrscheinlich verwirrt bzw. geistig eingeschränkt sein könnte. Die Polizei Greifswald wird die Bushaltestelle und den umliegenden Bereich intensiv, vor allem zu Schulbeginn und nach Schulende bestreifen.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei nochmals darauf hinweisen, sich nicht an Gerüchten und Spekulationen zu beteiligen. Auch das Verbreiten von Angaben zu Personen, Fahrzeugen etc. sollte mit Vorsicht vorgenommen werden, da sich die Personen selbst strafbar machen können, wenn sich der Sachverhalt nachweislich als Missverständnis darstellt. Fälle, in denen Kinder verdächtig angesprochen werden, werden durch die Polizei und andere Behörden stets intensiv geprüft. Sollten sich in solchen Fällen Annahmen bestätigt haben, so wird die Polizei die Öffentlichkeit in geeigneter Form darüber informieren.

Ansprechen von Kindern stellt sich als Missverständnis heraus

13. September 2019 Die Polizei in Greifswald erhielt gestern Hinweise, wonach in Jarmshagen / Levenhagen Kinder von einem Mann angesprochen wurden, welcher mit einem Transporter unterwegs war. In den sozialen Netzwerken wurde bereits intensiv auf diesen Sachverhalt hingewiesen. Dabei wurde auch das amtliche Kennzeichen des Fahrzeuges erwähnt und vor dem Fahrzeug sowie der Person gewarnt.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Greifswald gingen bereits den ersten Hinweisen intensiv nach und konnten den besagten Mann ermitteln. Dieser konnte den Beamten gegenüber glaubhaft erklären, dass er aus beruflichen Gründen in dem Bereich unterwegs und auf dem Weg zu einem Auftrag war. Da er eine konkrete Adresse nicht finden konnte, sprach er die Kinder an. Ein Anfangsverdacht für eine Straftat ist nicht gegeben. Die polizeilichen Ermittlungen wurden daraufhin eingestellt.

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang, sich nicht an Gerüchten und Spekulationen zu beteiligen. Auch das Verbreiten von Angaben zu Personen, Fahrzeugen, amtlichen Kennzeichen etc. sollte mit Vorsicht vorgenommen werden, da sich die Personen selbst strafbar machen können, wenn sich der Sachverhalt nachweislich als Missverständnis darstellt. Fälle, in denen Kinder verdächtig angesprochen werden, werden durch die Polizei und andere Behörden stets intensiv geprüft. Sollten sich in solchen Fällen Annahmen bestätigt haben, so wird die Polizei die Öffentlichkeit in geeigneter Form darüber informieren.

Simson-Fahrer verletzt sich bei Unfall

11. September 2019 Am 11.09.2019 gegen 14:30 Uhr befuhr der 67-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades Simson die Straße An der Thronpost in Richtung Schönwalder Straße. An der dortigen Lichtzeichenanlage wechselte er dann von der Rechtsabbiege- auf die Geradeausspur und übersah den links neben ihm fahrenden Opel. Beim Zusammenstoß stürzte der Simson-Fahrer und verletzte sich schwer.Rettungskräfte versorgten ihn und brachten ihn in das Universitätsklinikum. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2500 Euro.

Zeugenaufruf nach Schulwegunfall in Greifswald

11. September 2019 Am vergangenen Freitag (06.09.2019) gegen 07:00 Uhr kam es am Kreisverkehr Schönwalder Landstraße / Herrenhufenstraße in Greifswald zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 15-jährigen Radfahrer und einem schwarzen PKW Audi. Der unbekannte PKW-Fahrer übersah den 15-Jährigen und stieß mit ihm zusammen. Der Junge, welcher zum Unfallzeitpunkt unter Schock stand, gab zunächst gegenüber dem Audi-Fahrer und einer Zeugin an, dass nichts passiert sei, weshalb keine Personalien ausgetauscht und die Polizei nicht verständigt wurde. Während der Unterhaltung sollen noch zwei weitere PKW angehalten und im Hintergrund alles beobachtet haben. Später bemerkte der Junge jedoch Prellungen am Fuß und der Schulter, weshalb er zusammen mit Angehörigen die Polizei aufsuchte. Die Kriminalpolizei in Greifswald hat in diesem Zusammenhang die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise. Vor allem der Fahrer des schwarzen PKW Audi und die Zeugen, die am Unfallort zugegen waren oder etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834 540-224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

PKW-Brand auf dem Parkplatz der Gartensparte Kegelkamp

10. September 2019 Am Montag, den 09.09.2019, um 22:50 Uhr, wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Vorpommern-Greifswald ein in Brand geratener Personenkraftwagen auf dem Parkplatzgelände der Kleingartensparte Kegelkamp in Greifswald-Ladebow gemeldet. Ein 56-jähriger Greifswalder hatte nach seinem Arbeitsschluss das Parkplatzgelände angefahren und beabsichtigte, seinen 20 Jahre alten, mit Flüssiggas betrieben Personenkraftwagen Ford Focus auf dem Parkplatz der Gartensparte abzustellen. Als der Fahrzeugführer den Motor abschaltete, kam es zu einer Verpuffung im Motorraum, der direkt in Brand geriet. Die Berufsfeuerwehr der Hansestadt Greifswald war mit einem Löschzug und 6 Kameraden vor Ort und konnte den Brand löschen. Es entstand ein Sachschaden von 500,00 Euro. Personen und weitere Sachwerte kamen nicht zu Schaden.Polizeibeamte des PHR Greifswald sicherten den Löscheinsatz und Erkenntnisse zur Brandursache.

Wohnungsbrand in Greifswald

08. September 2019 Am 08.09.2019, gegen 07:30 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei über eine Rauchentwicklung in einer Wohnung in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses in der Spiegelsdorfer Wende in Greifswald informiert. Die Berufsfeuerwehr Greifswald, welche mit zehn Kameraden und zwei Löschfahrzeugen eingesetzt war, konnte den vor Ort festgestellten Brand schnell löschen. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass das Wohnzimmer der betroffenen Wohnung vollständig ausbrannte und die anderen Räume aufgrund der Verrußung ebenfalls nicht nutzbar sind. Auch die unter der Brandwohnung befindlichen Räumlichkeiten, sind durch das Löschwasser beschädigt worden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Bewohner der Etage, in der sich der Brandort befand, evakuiert. Andere Bewohner verließen freiwillig das Wohnhaus. Insgesamt haben während der Löscharbeiten 25 Personen das Wohnhaus unverletzt verlassen. Ersten Ermittlungen zufolge kam es in der Nacht vom 07.09.2019 zum 08.09.2019 im Wohnzimmer der besagten Wohnung zu einem Brandausbruch, welcher durch eine unbeaufsichtigte Kerze ausgelöste worden war.

Durch die Kerze wurde ein darunter befindlicher Karton entzündet. Der 41-jährige Wohnungsinhaber wurde durch den installierten Rauchmelder auf das Feuer aufmerksam und löschte dieses. Weiterhin öffnete er das Fenster zum Lüften und lies dieses offen. Anschließend begab er sich zu seiner Tante. Bei den Löscharbeiten zog er sich Verbrennungen zweiten Grades an Knie und Oberschenkel zu. Da sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, wurde der Rettungsdienst angefordert. Der 41-Jährige wurde ins Klinikum Greifswald eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde. Nach dem Vorfall hat niemand mehr die Brandwohnung betreten und kontrolliert, ob das Feuer vollständig gelöscht war. Ob eine Selbstentzündung erneut zum Brandausbruch führte, oder ob es eine andere Ursache für das Feuer gibt, muss noch ermittelt werden. Der Kriminaldauerdienst aus Anklam führte vor Ort die Ermittlungen. Diese dauern gegenwärtig an. Zur Klärung der genauen Brandursache wird am 09.09.19 ein Brandursachenermittler hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 200.000 Euro geschätzt. Mitarbeiter der Wohnungsgenossenschaft sind vor Ort und versuchen, das Löschwasser abzusaugen. Danach wird sich entscheiden, ob die Bewohner auch die Wohnung unter dem Brandort wieder nutzen können. Sollte dies nicht der Fall sein, wird ihnen eine Ausweichunterkunft bereitgestellt.

Jugendliche legen Steine auf Gleise

06. September 2019 Gestern Nachmittag gegen 15:20 Uhr informierte die Notfalleitstelle der Deutschen Bahn AG die Bundespolizeiinspektion Pasewalk über einen Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr auf der Bahnstrecke Anklam – Greifswald. Der Zugführer eines Regionalexpresses (RE3310) überfuhr im Bereich Greifswald auf Höhe der Brücke Schönwalder Landstraße mehrere Gegenstände. Er vernahm ein lautes Krachen. Nur Minuten später meldete der Zugführer eines anderen Zuges (RB18827), dass jugendliche Personen am Bahnkilometer 207,5 und damit nur einige hundert Meter vom ersten Tatort entfernt, Steine auf die Gleise legen würden. Eine Bundespolizeistreife stellte hier kurze Zeit später eine Gruppe von Jugendlichen fest. Zwei der sechs Personen gaben an, die Steine auf den Schienenkopf gelegt zu haben. Nach einer Belehrung über die Gefahren im Bahnbereich wurden die beiden 14-Jährigen ihren Eltern übergeben. Sie müssen sich jetzt wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr strafrechtlich verantworten.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Gefahren im Bahnbereich hin. Kinder setzen sich beim Spielen oft unbewussten Gefahren aus. Eine mögliche Gefahr von vielen ist, von durchfahrenden Zügen erfasst und dabei schwer verletzt oder gar getötet zu werden. Die Sogwirkung von vorbeifahrenden Zügen ist hierbei nicht zu unterschätzen. Auch das Auflegen von Steinen ist kein „Dummjungenstreich“. Überfährt ein Zug z.B. Schottersteine fliegen Splitter oder ganze Steine wie Geschosse in alle Richtungen. Kinder oder auch unbeteiligte Personen können dadurch lebensgefährlich verletzt werden. Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz! Wir raten Eltern mit ihren Kindern über die Gefahren auf und an Bahnanlagen zu sprechen, um sie für mögliche Folgen zu sensibilisieren. Wer Kinder an den Gleisen beobachtet, wird gebeten, die Bundespolizeiinspektion Pasewalk unter der Telefonnummer 03973 – 2047 – 0 bzw. über die kostenfreie Hotline 0800 – 6888 000 der Bundespolizei oder über das Internet unter www.bundespolizei.de zu informieren.

Diebstahl eines Wohnwagens

04. September 2019 In der gestrigen Nacht, zwischen 22.30 Uhr und heute Morgen 8.15 Uhr, haben unbekannte Täter vom Innenhof einer Werkstatt am Studentenberg in Greifswald einen Wohnwagen der Marke Hobby gestohlen. Der weiße Anhänger mit grauen Streifen hat das amtliche Kennzeichen HGW-RF7. Es entstand ein Schaden von 25.000 Euro. Der gestohlene Wohnwagen wurde durch die Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei dem Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834-5400 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Drei Täter nach Diebstahl von zwei Motorrollern gestellt

01. September 2019 Am 31.08.2019 gegen 22:05 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung des Polizeirevieres Greifswald durch einen Mitarbeiter des Schnellrestaurant Burger King in der Koitenhägener Landstraße in Greifswald angesprochen. Dieser teilte ihnen mit, dass unbekannte Täter seinen Motorroller vor einer viertel Stunde von der Rückseite des Burger King entwendet haben. Durch die Beamten konnte der Motorroller in der Nähe aufgebrochen festgestellt werden. Zwei Zeugen sahen drei männliche Jugendliche in Richtung des Einkaufszentrum Elisenpark flüchten. Zwei der Jugendlichen (14 und 16 Jahre alt) konnten auf dem Geländes des Einkaufzentrums auf Höhe des Parkplatzes des OBI-Marktes festgestellt werden, als sie sich dort vor der Polizei versteckten. Diese hatten einen weiteren Motorroller dabei, welcher Stunden zuvor in der Heinrich-Hertz-Straße entwendet worden war. Und auch der dritte Jugendliche (17 Jahre alt) konnte geraume Zeit später im Nahbereich gestellt werden. Alle drei Tatverdächtigen wurden in Gewahrsam genommen. Bei der Durchsuchung der Personen stellten die Beamten Betäubungsmittel bei diesen fest. Gegen alle drei wurden Anzeige wegen Fahrzeugdiebstahls und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Die Motorroller wurden an die Eigentümer wieder übergeben.