Polizeimeldungen 04/2020

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Versammlungsleiter und Bürger danken den Einsatzkräften

26. April 2020 Am Samstag, fand im Zeitraum von 15:30 bis 16:30 Uhr in Greifswald eine, unter den Vorgaben entsprechend der Anti- Corona- Verordnung des Landes MV, genehmigte Versammlung statt. Das Motto dieser Versammlung lautete: „Wir bestehen auf die ersten 20 Artikel unserer Verfassung. Wir bestehen auf Verhinderung staatlicher Schikane.“ An dieser Versammlung nahmen 30 Teilnehmer teil, welche sich vorbildlich an die Auflagen hielten. Mittels Mikrofon wurden Redebeiträge gehalten und Flyer verteilt. Als die Versammlung beendet wurde, bedankte sich der Versammlungsleiter bei den Einsatzkräften für ihr höfliches Verhalten. Ein Bürger nutzte die Gelegenheit und bedankte sich über Mikrofon ebenfalls bei den Polizeibeamten und fügte hinzu, dass sein fünfjähriger Sohn so begeistert von der Polizei war, dass er später auch einmal ein Polizist werden will.

Vier verletzte Beamte nach Widerstand durch zwei Männer der Reichsbürgerszene

24. April 2020 Am gestrigen Abend, gegen 19:00 Uhr, wurden Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Greifswald zu einem Hausfriedensbruch in einem Supermarkt in der Anklamer Landstraße in Greifswald gerufen. Das Personal des Supermarktes hatte vergeblich versucht, einen 59-jährigen Deutschen des Geschäftes zu verweisen, da er sich nicht an die hygienischen Vorschriften zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gehalten hatte und der Aufforderung, einen Einkaufskorb im Geschäft zu nutzen, nicht nachkam.

Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten am Ereignisort wurde der Mann mit drei weiteren männlichen Personen im Markt angetroffen. Nach Darstellung des Einsatzgrundes wurde der 59-Jährige erneut zum Verlassen des Geschäftes aufgefordert. Der Mann verhielt sich gegenüber den vor Ort eingesetzten Polizeikräften sofort aggressiv und unkooperativ. Abermals wurde das polizeiliche Handeln in einem ruhigen Ton erklärt und der Mann zudem aufgefordert, sich auszuweisen. Dem kam er nicht nach und bewegte sich von der Gruppe weg. Das machte den Anschein, dass er sich den polizeilichen Maßnahmen entziehen wollte. Daraufhin wurde der Mann durch die Beamten am Weggehen gehindert und an den Armen festgehalten. Der Mann wehrte sich jedoch dagegen und stieß die Arme der Beamten von sich. Im weiteren Verlauf verschärfte sich die Situation, da der Mann provokant und herausfordernd mit seiner Brust mehrfach gegen die Brust eines Polizisten stieß. Schließlich mischte sich ein zweiter 49-jähriger Deutscher aus der vierköpfigen Gruppe ein und störte die polizeilichen Maßnahmen zusätzlich.

Beide Tatverdächtige verließen im Anschluss im Beisein der eingesetzten Beamten die Verkaufseinrichtung und begaben sich zum Parkplatz im Außenbereich. In der Zwischenzeit trafen weitere Unterstützungskräfte am Ereignisort ein. Beide Tatverdächtige (TV) weigerten sich trotz mehrfacher Aufforderung durch die Polizei auch weiterhin, sich ausweisen. Anschließend wurde die Durchsuchung der beiden Personen nach Ausweisdokumenten angekündigt und umgesetzt. Während dieser wehrten sich die beiden TV aktiv durch körperliche Gewalt. Der Widerstand konnte nach einer länger andauernden körperlichen Auseinandersetzung schließlich durch den Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt unterbunden werden.

Während der Maßnahmen stellten die Beamten eine weitere männliche Person fest, die offensichtlich das polizeiliche Vorgehen videodokumentierte und mit den Tatverdächtigen sympathisierte. Dieser entfernte sich später in unbekannte Richtung, seine Identität ist noch unklar, die Ermittlungen laufen. Nach Eintreffen weiterer Polizeibeamter wurden beide Tatverdächtige, der der sogenannten Reichsbürgerszene zugeordnet werden können, schließlich in Gewahrsam genommen. Durch das Amtsgericht Stralsund wurde die Festnahme beider angeordnet. Bei einer im Anschluss angeordneten Blutentnahme im Klinikum Greifswald kam es erneut durch einen der beiden Männer zu einer weiteren aktiven Widerstandshandlung.

Während des Einsatzes wurden insgesamt vier Polizeibeamte leicht verletzt (Kratzwunden, Hämatome und Prellungen), die jedoch weiterhin dienstfähig sind. Zudem wurde auch einer der beiden Tatverdächtigen während der Auseinandersetzungen leicht verletzt. Dieser hatte zudem bei seiner aktiven Gegenwehr offenbar vorsätzlich sein Blut in eine offene Wunde eines verletzten Beamten gewischt. Der Polizist musste daraufhin im Klinikum Greifswald behandelt werden. Gegen beide Männer wird nun wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass ein Privatvideo, welches offenbar durch den zuvor erwähnten Unbekannten während des Einsatzes aufgenommen wurde, bereits in einigen Sozialen Medien verbreitet wird. Dieses Video zeigt jedoch nur einen geringen Teil des Polizeieinsatzes, Handlungen und das aggressive Auftreten der Personen, die zuvor und im Anschluss stattgefunden haben, werden nicht gezeigt. Etwaige Hintergründe zum polizeilichen Einsatz werden nicht erwähnt, eine Zustimmung durch die Polizei zur Veröffentlichung liegt ebenfalls nicht vor. Aufgrund dieser Veröffentlichung wird aktuell durch die Kriminalpolizeiinspektion Anklam geprüft, ob strafrechtliche Verstöße vorliegen und Strafanzeige erstattet wird.

Leblose Person bei Diedrichshagen gefunden

24. April 2020 Gestern Nachmittag gegen 16.15 Uhr wurde die Polizei über eine leblose Person neben den Bahnschienen bei Diedrichshagen informiert. Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Die eingesetzte Notärztin konnte nur noch den Tod der weiblichen Person, die in einem sehr unwegsamen Bereich aufgefunden wurde, feststellen. Die Identität der Frau kann noch nicht mit Sicherheit bestätigt werden und soll im Rahmen einer Obduktion abschließend geklärt werden. Es liegen derzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. Es gibt Anhaltspunkte, die darauf hindeuten, dass es sich bei der Frau um die vermisste 80-Jährige aus Greifswald handelt. Die Polizei suchte in den vergangenen Wochen intensiv insbesondere das Gebiet im Bereich Helmshagen, Diedrichshagen und Weitenhagen ab, die Suche führte jedoch bisher leider nicht zum Erfolg.

Verdacht der Körperverletzung

23. April 2020 Der 31-jährige Geschädigte begab sich am Abend des 21.04.20 die Anklamer Straße in Greifswald entlang. Der Geschädigte ist chinesischer Staatsbürger. Gegen 20:15 fuhren zwei Unbekannte mit ihren Fahrrädern an ihm vorbei. Plötzlich habe sich einer der beiden zum Anzeigenden umgedreht und etwas gesagt, was er akustisch nicht verstanden habe und ihm unmittelbar ins Gesicht gespuckt. Die beiden Jugendlichen oder Heranwachsenden seien schnell mit ihren Rädern davon gefahren. Den unbekannten Tatverdächtigen beschrieb der Geschädigte als etwa 20 Jahre alt und schlank. Er trug das dunkelblonde Haar kurz bzw. mittellang. Bekleidet war er während der Tatzeit mit einer roten Jacke oder einem Kapuzenpullover. Er fuhr ein schwarzes Mountainbike. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie verursachte die Tat enormen Ekel beim Geschädigten. Er wird sich nach eigenen Angaben auf das Virus testen lassen. Auch Fremdenfeindlichkeit kann als Motiv nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Verkehrsunfall mit verletzter Fahrradfahrerin

20. April 2020 Am Montag ereignete sich um 19:20 Uhr auf der Kreisstraße 10 in der Ortschaft Guest ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Fahrradfahrerin. Eine 61-jährige deutsche Fahrradfahrerin befuhr mit ihrem Fahrrad in der Ortschaft Guest, die Straße „Siedlung“ und wollte nach links auf die K 10 in Richtung Diedrichshagen einbiegen. Ein 53-jähriger deutscher Fahrer eines Pkw Hyundai befuhr die K 10 aus Richtung Diedrichshagen kommend und wollte weiter in die Straße „Gutshof“ fahren. Beide Fahrzeugführer befanden sich auf der abknickenden Hauptstraße. Der Pkw-Fahrer beachtete die Vorfahrt der Radfahrerin nicht, so dass es zum Zusammenstoß kam. Die Fahrradfahrerin wurde verletzt und durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung ins Universitätsklinikum Greifswald verbracht, da sie über Schmerzen im Bereich des Rückens und Handgelenkes klagte. Es entstand kein sichtbarer Sachschaden.

Schwerer Raub in Greifswald

19. April 2020 Am späten Abend des 18.04.2020 ereignete sich in der Pappelallee in Greifswald eine Raubstraftat zum Nachteil eines deutschen 17-jährigen Greifswalders. Dieser wurde von zwei ihm namentlich bekannten deutschen Tatverdächtigen im Alter von 15 und 17 Jahren überfallen. Beide forderten ihn auf, seine mitgeführten Sachen, wie Handy, Rucksack und Fahrrad, herauszugeben. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, drohten sie an, den Hund auf ihn zu hetzen. Als der Geschädigte die Flucht ergreifen wollte, wurde er mit einem Schlagstock und einer Taschenlampe angegriffen. Die Tatverdächtigen eigneten sich diverse Sachen des Geschädigten an und flüchteten mit der Beute vom Tatort. Die beiden jugendlichen Täter konnten später an der Wohnanschrift des einen Jugendlichen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der Geschädigte erlitt durch die Gewaltanwendung leichte Verletzungen, welche im Klinikum Greifswald ärztlich versorgt wurden. Er konnte das Klinikum aber bereits wieder verlassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall mit zwei Verletzten auf der L35

17. April 2020 Heute Morgen kam es gegen 05:45 Uhr auf der L35 zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte die 30-jährige deutsche Fahrerin eines PKW Ford an der Einmündung L35/K11 (Höhe Dargelin) nach links auf die L35 in Richtung Greifswald abbiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt des 44-jährigen deutschen Fahrers eines PKW VW, welcher aus Richtung Greifswald in Richtung Jarmen unterwegs war. In der Folge stießen beide Fahrzeuge zusammen, wodurch der 44-Jährige mit seinem VW nach links von der Fahrbahn abkam und erst auf dem angrenzenden Acker zum Stehen kam. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung durch Rettungskräfte ins Krankenhaus Greifswald gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Die Freiwillige Feuerwehr war zur Beräumung und zur Fahrbahnreinigung aufgrund auslaufender Betriebsstoffe im Einsatz. Die Unfallstelle war für ca. eineinhalb Stunden komplett gesperrt.

Bundespolizei konnte Schlimmeres verhindern

16. April 2020 Gestern Nachmittag informierte der Lokführer eines Regionalexpresses die Bundespolizei über zwei Personen, die sich im Gleisbett auf der Strecke Berlin – Stralsund aufhielten. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Pasewalk stellte zwischen Greifswald und Anklam, Höhe Groß Kiesow zwei angetrunkene Männer (29 und 32 Jahre alt) in den Gleisen fest. Nur durch das schnelle Eingreifen der Bundespolizei und den Langsamfahrbefehl für die verkehrenden Züge konnte Schlimmeres verhindert werden und die beiden Männer blieben unversehrt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei einer der Personen einen Wert von 1,7 Promille. Drei Züge hatten jeweils 29 Minuten Verspätung. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen beide Männer wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Unbekannte stehlen Werkzeug von Kita-Baustelle

08. April 2020 In der Zeit von gestern Nachmittag 16:00 Uhr bis heute Morgen 07:30 Uhr kam es auf der Baustelle der neuen Kindertagesstätte in der Vitus-Behring-Straße in Greifswald zu einem Einbruch. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei haben sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt zu einem gesicherten Bereich des Gebäudes verschafft und von dort Werkzeug entwendet. Der Schaden beträgt ungefähr 5.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung im Einsatz und ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834 540-224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Einbruch in Vereinsgebäude

07. April 2020 In der Zeit von gestern Abend 17:00 Uhr bis heute Morgen 07:50 Uhr kam es zu einem Einbruch in das Vereinsgebäude am Tennisplatz in der Pappelallee 2 in Greifswald. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei haben sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft. Ob anschließend etwas aus dem Gebäude entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest und bleibt zu ermitteln. Der genaue Schaden ist unbekannt, beträgt jedoch mindestens 200 Euro. Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung im Einsatz und ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834 540-224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Inselzufahrten und Einreisekontrollen: 193 Fahrzeuge abgewiesen

06. April 2020 Am Wochenende haben die Einsatzkräfte im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte) weiter an den Landesgrenzen als auch an den Zufahrten zu den Inseln Rügen und Usedom verstärkt kontrolliert. Zudem gab es stichprobenartig Kontrollmaßnahmen auf Bundes- und Landesstraßen im Landesinneren. Die Kontrollen werden gerade auch im Hinblick auf die Osterferien und Osterfeiertage weiterhin verstärkt fortgeführt.

Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Neubrandenburg am Sonnabend und Sonntag von der Bereitschaftspolizei und durch Revierkräfte 2915 Fahrzeuge kontrolliert. 193 Fahrzeuge und 280 Personen mussten an den Grenzen bzw. aus dem Land verwiesen werden. Von den Gesamtkontrollen wurden allein an den Inselzufahrten 1477 Fahrzeuge kontrolliert (25 abgewiesene Fahrzeuge, 53 abgewiesene Personen), in den Grenzregionen im Bereich des Präsidiums wurden 887 Fahrzeuge kontrolliert (137 abgewiesene Fahrzeuge, 138 abgewiesene Personen). Mittlerweile wurden seit Beginn der polizeilichen Einsätze im Zusammenhang mit Corona insgesamt 137 Anzeigen im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg aufgenommen. Die Einsätze im Zusammenhang mit Corona ergeben sich sowohl durch Bürgerhinweise, eigene Feststellungen im Zuge von Streifentätigkeit und Kontrollmaßnahmen und durch Amtshilfe für die originär zuständigen Ämter der Landkreise und kreisfreien Städte. Anzeigen wurden überwiegend wegen des Verstoßes gegen das Kontaktverbot und gegen die Zweitwohnsitzregelung aufgenommen.

Dazu Beispiele der vergangenen Tage und Wochen: In Bergen auf Rügen haben 15 Personen mit einem DJ in einer Werkstatt eine Party gefeiert. Folge: Anzeigen und Platzverweise. In Neverin mussten 13 Jugendliche bzw. junge Erwachsene auseinandergebracht werden, die am See eine Grillparty veranstalten wollten. Bei Heringsdorf (Usedom) beleidigte eine uneinsichtige Frau einen Polizisten rassistisch, als er sie aufforderte, ihren unberechtigt genutzten Zweitwohnsitz zu verlassen. Einen aktuellen Einsatz mit einem möglichen Zusammenhang zu den Maßnahmen der Landesregierung hat es gestern in Heringsdorf gegeben. Eine 68-jährige Deutsche stellte fest, dass ihre vier Autoreifen platt waren. Sie ließen sich auch nicht wieder aufpumpen. Da die Frau ein MV-fremdes Kennzeichen hat, vermutet sie einen Zusammenhang mit den Maßnahmen in der Corona-Bekämpfungsverordnung. Zudem ist es im gesamten Land MV bisher zu mehreren Vorfällen gekommen, bei denen Beamte bei Einsatzmaßnahmen angehustet oder angespuckt worden sind.

Ein Beispiel aus dem Bereich des Präsidiums ereignete sich vor zwei Wochen in Neustrelitz: Ein Ehepaar aus Berlin, welches sich in einem Garten in Neustrelitz aufgehalten hat, beleidigte Wochen die Beamten während der polizeilichen Maßnahmen mehrfach. Die 39-jährige Deutsche war stark alkoholisiert und bespuckte die Beamten – mit dem Hinweis, Corona zu haben. Das Ehepaar reiste ab und entschuldigte sich am Folgetag telefonisch bei den Beamten. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Nötigung wurden trotzdem aufgenommen.