Polizeimeldungen 03/2020

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der B109 bei Hanshagen

30. März 2020 Heute Nachmittag ereignete sich gegen 13.30 Uhr ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der B109, bei dem ein 32-jähriger Fahrer tödlich verunglückte. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Mann zusammen mit seinem 23-jährigen Beifahrer die Bundesstraße in Richtung Greifswald, als er kurz hinter Gladrow nach links von der Fahrbahn abkam und anschließend mit einem Baum kollidierte. Sein Beifahrer wurde dabei leicht verletzt, der Fahrer erlitt jedoch lebensbedrohliche Verletzungen, denen er wenig später im Krankenhaus erlag. Bei dem Unfallauto, einem Audi A6, entstand ein Totalschaden von etwa 40.000 Euro. Die B109 musste für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

Mehrere Einbrüche in Greifswalder Gartenlauben

30. März 2020 Heute Morgen wurden der Greifswalder Polizei insgesamt neun Garteneinbrüche in einer Kleingartenanlage am Sandfuhr gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen brachen unbekannte Täter gewaltsam in die Lauben ein und verursachten einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Aus zwei Gärten wurden technische Geräte im dreistelligen Wert gestohlen. Der KDD kam zum Einsatz und hat Spuren gesichert. Die Täter müssen im Zeitraum vom 29. März, gegen 20.30 Uhr, bis zum heutigen Morgen (30. März 2020, 09.00 Uhr) in die Gärten eingebrochen sein. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Greifswald unter 03834-5400, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Sechsjähriger Junge bei Verkehrsunfall verletzt

27. März 2020 Am Freitag ereignete sich um 15:30 Uhr auf der Kreisstraße 5 in Greifswald, Am Kieshofer Moor ein Verkehrsunfall bei dem ein Kind verletzt wurde. Ein 6-jähriger deutscher Junge fuhr mit seinem Fahrrad plötzlich aus einer Grundstücksausfahrt auf die Fahrbahn und kollidierte dort mit einem Pkw. Der 58-jährige deutsche Fahrer eines PKW VW konnte trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung den Zusammenstoß mit dem Kind nicht verhindern. Das Kind wurde verletzt und durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung ins Universitätsklinikum Greifswald verbracht. Am Fahrrad und am PKW entstand Sachschaden von 400,-EUR. Angehörige des verletzten Kindes waren bei Eintreffen der PVB bereits vor Ort.

Polizeiliche Maßnahmen zur Regulierung der Ausbreitung des Coronavirus

22. März 2020 Die Kontrollmaßnahmen zur Überprüfung des Einreiseverkehrs im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden auch gestern weiter durchgeführt. Insgesamt wurden von den Polizeibeamten 988 Fahrzeuge kontrolliert. Davon mussten 168 Fahrzeuge mit 290 Personen abgewiesen werden. Zwei Fahrzeuge durchbrachen die Kontrollstellen und konnten nicht mehr festgestellt werden. Die Kontrollen dauern an. Darüber hinaus sollte gestern in Dierhagen die Ausreiseaufforderung der Gemeinde bei einem 73-jährigen Deutschen durchgesetzt werden. Bei der Identitätsfeststellung leistete der Mann erheblichen Widerstand. Er gehört mit hoher Wahrscheinlichkeit der sogenannten Reichsbürgerszene an. Letztlich stellte sich heraus, dass er sich berechtigt in seinem Haus aufhielt, was mit einer einfachen Herausgabe seiner Dokumente schnell hätte geklärt werden können.

Um soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, gilt es gleichermaßen, Menschenansammlungen zu unterbinden. Auch hier sprechen wir mit Personen, die wir antreffen. Darüber hinaus hält die Polizei auch die sozialen Netzwerke im Auge, um Verabredungen zu Treffen größerer Personengruppen festzustellen und zu verhindern. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die derzeitigen Freiheitsbeschränkungen nur ein Ziel haben: Es dem Coronavirus schwer zu machen und unsere Lieben sowie uns selbst zu schützen. Diese Aufgabe können wir nur gemeinsam bewältigen. Wenn es uns zusammen gelingt, die Ausbreitung einzudämmen, können alle den Sommer in unserem wunderschönen Urlaubsland an der Ostsee, oder den vielen Seen verbringen. In diesem Sinne: Wir bleiben für Sie da – bleiben Sie bitte für uns zu Hause!

Rückweisungen, Lautsprecherdurchsagen und Flyer – Maßnahmen der Polizei gegen Coronavirus

21. März 2020 In Mecklenburg-Vorpommern führt die Polizei weiterhin Kontrollen des Reiseverkehrs vorwiegend an den Landesgrenzen durch, so auch im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald). Grund der Kontrollen: Um die Festlegungen der Landesregierung (SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung) zur Verhinderung der Ausbreitung der Corona-Pandemie umzusetzen. Seit Beginn der Kontrollen am 19.03., 16:00 Uhr, wurden bis einschließlich heute Morgen 06:00 Uhr im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Neubrandenburg 2838 Fahrzeuge kontrolliert, davon 122 kontrollierte Fahrzeuge im Binnenland mit 14 Rückweisungen. Bei den Kontrollen an den Landesgrenzen wurde 275 Fahrzeugen die Weiterfahrt verwehrt. Das betraf 476 Personen. Neben Kontrollstellen auf der Straße gibt es auch temporäre Kontrollen auf relevanten Bahnhöfen des Landes. Dabei mussten zwei Personen zurückgewiesen werden. In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei noch einmal dringend: Nehmen Sie die Infektion Ernst! Wir bleiben für Sie und Ihre Sicherheit täglich 24 Stunden im Einsatz – bleiben Sie dafür nach Möglichkeit zu Hause!

Zusätzlich fährt die Polizei seit gestern durch die touristischen Hotspots des Bundeslandes und informiert über Lautsprecher unter anderem darüber, dass noch vorhandene Touristen das Land verlassen sollen. Menschen, die in größeren oder kleineren Gruppen unterwegs sind, werden gezielt angesprochen, um die Ansammlungen aufzulösen. Die Auflösung liegt im Gesundheitsinteresse unserer gesamten Bevölkerung. Wir appellieren an alle, zu bedenken: Nur weil man die Gefahr nicht sieht, ist sie trotzdem da. Verständnis ist in Zeiten von Corona alles, sowohl füreinander, als auch für unsere Maßnahmen. Deshalb verteilen Beamte ab heute Flyer mit den Kernbotschaften der Polizei (siehe Anhang). Wer trotz der vielen Appelle an die Vernunft gegen die Festlegungen der Landesverordnung (u.a. Einschränkung bei Versammlungen, keine Vermietung mehr an Touristen) verstößt, macht sich strafbar.

Nachmeldung zu „Brand einer Wohnung“

16. März 2020 Wie bereits berichtet kam es in der Nacht vom 12. zum 13. März 2020 in der Greifswalder Fleischervorstadt zu einem Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Dabei sind zwei Menschen verletzt worden. Die Wohnung im Erdgeschoss brannte völlig aus, fünf weitere Wohnungen waren daraufhin unbewohnbar. Der KDD und ein Brandursachenermittler kamen noch am Freitag zum Einsatz. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Am Wochenende hat die Polizei nun einen 47-jährigen Deutschen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung vorläufig festgenommen und anschließend einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen den Mann am gestrigen Tag (15. März 2020) einen Haftbefehl.

Brand in der Gartensparte Fortschritt

14. März 2020 Am Samstag meldete eine Zeugin gegen 01:00 Uhr, dass in der Osnabrücker Straße Ecke Verlängerte Scharnhorststraße eine Gartenlaube in voller Ausdehnung brennt.Die eintreffenden Polizeibeamten und die danach eintreffenden Kameraden der Berufsfeuerwehr Greifswald bestätigten den Vollbrand einer Laube und den Übergriff des Feuers auf einen angrenzenden Schuppen. Die Laube brannte vollständig nieder, der Sachschaden beträgt ca. 8000,- Euro. Nachdem die Kameraden der Feuerwehr den Brand gelöscht hatten, wurde der Brandort an die Beamten des Kriminaldauerdienstes übergeben. Die Ermittlungen dauern an. Zur Ermittlung der Brandursache wird der Einsatz eines Brandursachenermittlers über die Staatsanwaltschaft angestrebt. Ermittelt wird wegen des Verdachtes der Brandstiftung.

Brand in einer Wohnung

13. März 2020 Am Freitag gegen 00:24 Uhr, wurde über die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald ein möglicher Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Greifswald gemeldet. Am Einsatzort bestätigte sich die Meldung. In einer Wohnung in der ersten Etage brannte es in voller Ausdehnung. Durch die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Greifswald, Freiwilligen Feuerwehr Greifswald und der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen wurden sieben Personen aus dem Haus gerettet und der Brand gelöscht. Zwei männliche deutsche Personen im Alter von 30 und 43 Jahren mussten aufgrund einer möglichen Rauchgasvergiftung im Klinikum Greifswald weiterbehandelt werden. Die Wohnung brannte vollständig aus. Die anderen fünf Wohnungen im Haus sind aufgrund der Rauchentwicklung ebenfalls unbewohnbar. Der Gesamtschaden wird momentan auf ca. 150.000,- Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bundespolizei verhindert Graffitianschlag am Greifswalder Bahnhof

09. März 2020 In den zurückliegenden Wochen kam es im Bereich des Hauptbahnhofes Greifswald wiederholt zu Graffiti-Beschmierungen der Triebwagen der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG). Durch die großflächigen Graffiti entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Um weitere Angriffe auf die ODEG-Züge zu verhindern, hat die Bundespolizeiinspektion Pasewalk gezielte Einsatzmaßnahmen eingeleitet. In der Nacht von Sonntag zu Montag gelang es den Einsatzkräften der Bundespolizei mit Unterstützung der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern-Greifswald (Kooperation der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der Polizeiinspektion Anklam und des Hauptzollamtes Stralsund) drei mutmaßlich tatverdächtige Personen am Hauptbahnhof Greifswald nach kurzer Flucht zu stellen. Die drei in der Region ansässigen Männer wurden gegen 02:30 Uhr vorläufig festgenommen. Zwei der 22 bis 29-Jährigen führten zu diesem Zeitpunkt Spraydosen mit sich, die sie nicht mehr zum Einsatz bringen konnten. Die Spraydosen wurden sichergestellt. Ob ein Zusammenhang mit den bereits angezeigten Sachbeschädigungen (Graffiti) an den ODEG-Zügen besteht, wird Gegenstand der durch die Bundespolizeiinspektion Pasewalk eingeleiteten Ermittlungen sein.

Ergebnisse der Verkehrskontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Überholen“

04. März 2020 Am Dienstag haben die themenorientierten Verkehrskontrollen zum Schwerpunkt „Überholen“ begonnen. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Mehr als 140 Beamte kontrollierten am Auftakttag landesweit an etwa 70 Kontrollorten. Dabei stellten die Beamten insgesamt 54 Überholverstöße fest. Der Bußgeldkatalog sieht bei einem Überholen im Überholverbot eine Geldbuße von 70 EUR und einem Punkt vor. Bei unklarer Verkehrslage wird ein Überholen im Überholverbot mit einhergehender Gefährdung mit 250 EUR, einem Punkt und einem Monat Fahrverbot geahndet, wenn es sich dabei nicht sogar um eine Straßenverkehrsgefährdung nach dem Strafgesetzbuch handelt. Zusätzlich zu den Überholverstößen wurden bei den gestrigen Kontrollen etliche Geschwindigkeitsverstöße sowie Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt. Zudem wurden mehrere Handysünder angehalten. Die Beamten hatten das Thema „Überholen“ nicht nur gestern im Blick – die Kontrollen werden im gesamten Monat März fortgeführt. Im Monat Februar kontrollierten die Beamten zum Thema Vorfahrt und Vorrang. Dabei stellten die Polizisten landesweit 953 derartige Verstöße fest.

Zwei bestätigte Fälle einer Corona-Infektion in Mecklenburg-Vorpommern

03. März 2020 In Mecklenburg-Vorpommern gibt es die beiden ersten bestätigten Fälle einer Corona-Infektion. Ein Ehepaar aus Greifswald hatte auf einem Kongress Ende Februar in Baden-Württemberg Kontakt zu einem bestätigten Fall. Vom dort zuständigen Gesundheitsamt war das Ehepaar informiert worden und hat Kontakt zum Gesundheitsamt Vorpommern-Greifswald aufgenommen. Das Gesundheitsamt hat daraufhin den Rachen-Abstrich vorgenommen. Das Laborergebnis bestätigt die Corona-Infektion. Der Ehemann, 64, hat leichte Symptome (Husten). Die Ehefrau, 62, hat keine Symptome. Beide haben keine Vorerkrankungen. Seit der Rückkehr nach Mecklenburg-Vorpommern hatte das Ehepaar keine weiteren Kontakte. Es bleibt in häuslicher Quarantäne. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat das Robert Koch-Institut bereits informiert. „Wir haben die ersten beiden bestätigten Fälle im Land. Die Informationsketten haben sich bewährt. Entscheidend ist, dass die beiden Erkrankten wieder schnell gesund werden“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe am Dienstag. (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit)

Auftakt der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im März zum Thema Überholen

03. März 2020 Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Im Monat März steht das Thema „Überholen“ im Fokus. Zum heutigen Auftakt werden landesweit mehr als 140 Polizisten in allen acht Inspektionen der beiden Polizeipräsidien an über 70 Kontrollorten im Einsatz sein. Die Beamten haben das Thema „Überholen“ aber nicht nur am heute im Blick: Die Schwerpunktkontrollen finden den gesamten Monat März über statt. Nach derzeitigem Stand gab es im Jahr 2019 einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle. Die Zahl der Getöteten nahm um mehr als drei Prozent zu, die Zahl der schwer Verletzten um knapp zwei Prozent. Im Jahr 2018 war die Unfallursache Überholen landesweit an fünfter Stelle bei den schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten und Toten. Landesweit mussten die Beamten im vergangenen Jahr über 2.600 Überholverstöße feststellen. Im Februar kontrollierten die Beamten Vorfahrt und Vorrang. Die Ergebnisse werden zusammen mit den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung veröffentlicht.